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Die Jungen Grünen legten sich ins Zeug, um einen ihrer grössten politischen Träume zu verwirklichen: Dass keine Offroader mehr die Strassen unsicher machen und die Umwelt verpesten. Mit diesem Ziel lancierten sie eine Initiative – und haben einen grossen Erfolg verbucht: Bis heute sind laut Nationalrat Bastien Girod 130000 Unterschriften zusammen gekommen. Weitere träfen laufend ein.
Girod, der dem Initiativkomitee angehört, bestätigt eine entsprechende Meldung der «NZZ am Sonntag». Aufgrund der Zahl an Unterschriften gingen die Nachwuchs-Grünen davon aus, dass die notwendige Zahl von 100000 beglaubigten Unterschriften zustande komme, so der Zürcher.
Die Sammelfrist für die Volksinitiative «für menschenfreundlichere Fahrzeuge», läuft am 27. August ab. Das wollen die Jungen Grünen mit ihrem Begehren erreichen: Der Bund soll Vorschriften zur Reduktion der negativen Auswirkungen von Motorfahrzeugen erlassen. Dazu gehörten insbesondere die Unfallfolgen und die Umweltbelastung.
Motorfahrzeuge mit übermässigem Ausstoss schädlicher Emissionen wären künftig nicht mehr zugelassen.
Ausnahmen weiter möglich
Verbieten will die Initiative auch Motorfahrzeuge, die Velofahrer, Fussgänger oder andere Verkehrsteilnehmer übermässig gefährden. Der Bundesrat soll für die einzelnen Fahrzeugkategorien Grenzwerte und Vorschriften erlassen und diese regelmässig dem neuesten Stand anpassen.
Bereits zugelassene Fahrzeuge der vom Verbot betroffenen Kategorien dürften weiterhin verkehren. Für Personenwagen soll aber eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gelten. Überdies könnte der Bundesrat weiterhin Offroader und ähnliche Autos zulassen, wo diese für bestimmte Einsatzzwecke unabdingbar sind.
Noch im Februar hatten den Initianten rund 40000 Unterschriften gefehlt. Mit verschiedenen Aktionen gelang es jedoch, die 100000er-Marke zu übertreffen. (SDA/hhs)
Bastian Girod will sich das Klima nicht mehr länger von den Offroadern erwärmen lassen. Ob die Schweizer seinem Wunsch an der Urne folgen werden?- Keystone