BERN - Was früher vor allem Profisportler machten, wird nun zum Trend für alle: Wer studieren möchte, jedoch keine Zeit für die Uni hat, schreibt sich in der Fernuniversität oder Fachhochschule ein.
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Arbeiten und Studium: Mit der Fernuni möglich. (Thinkstock)
Viele Berufstätige wollen ein Studium absolvieren, haben aber keine Zeit, an der Uni immer präsent zu sein. Also schreiben sie sich an Fachhochschulen oder an der Fernuni ein. Anstieg der Studis an Fernfachschulen im Jahr 2011: rund 20 Prozent.
Im Schnitt sind die Studierenden 35 Jahre alt. «Flexibilität ist heute ein wichtiges Schlagwort im Beruf und auch im Studium», erklärt Nathalie Hutter, Sprecherin der Fernuni Schweiz.
«Besonders beliebt sind die Studiengänge Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften», sagt Hutter weiter. Beispielsweise sei der Studiengang der Rechtswissenschaften für das Herbstsemester 2012 komplett ausgebucht. Gleiches gilt für Psychologie.
Auch die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) stellt einen Zulauf fest. Renate Gerritzen: «Die Fernstudien an unseren Institutionen bestehen aus Selbst-, Online- und Präsenzstudium. Sie ermöglichen ein hohes Mass an Flexibilität, sind überwiegend orts- und zeitunabhängig.» Damit wird ein Studium ermöglicht, das der persönlichen Lebenssituation besser entspricht.
Die Studierendenzahlen sind auch an der FFHS stetig gestiegen. Gerritzen: «Gerade dieses Jahr können wir einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Man spürt daraus das Bewusstsein für die Erfordernisse in unserer Wissensgesellschaft.»
Und: Es gebe eine grosse Bereitschaft, sich hochgesteckten Ausbildungszielen zu stellen, sich für die Arbeitswelt fit zu machen, attraktiv zu halten bzw. auf einen Wiedereinstieg oder Umstieg vorzubereiten.
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