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Widmer-Schlumpf im Chat: das Video

BERN – Auf der sachlichen Ebene diskutiert sie gern. Das bewies Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im Chat. Die SVP-Frau beantwortete Leserfragen über die «Arena», ihre Partei, die EM, die Abstimmungsvorlagen und vieles mehr. Hier das Protokoll.

Aktualisiert um 16:31 | 21.05.2008
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BR Eveline Widmer-Schlumpf: Liebe Leserinnen und Leser, jetzt bin ich bereit und erwarte Ihre Fragen.

Ulrich Scheidegger, Rüegsauschachen: Frau Widmer-Schlumpf, halten Sie durch! Sie haben die Mehrheit des Schweizervolkes hinter sich. Beugen Sie sich nicht der Einträchtigkeit und dem Selbstzweck einer milliardenschweren Person und deren Staff! Vielen Dank und alles Gute
Es ist meine Absicht durchzuhalten! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Lukas Schuppli, Therwil: Guten Tag Frau Widmer-Schlumpf. Wie fühlt man sich, nachdem man die eigene Partei zu Selbstbereicherungszwecken verraten hat?
Ich habe nichts getan, was ich mir vorwerfen lassen müsste.

Rita Häberli, Zürich: Solange unsere Gesetze, Kultur, Sitten nicht respektiert werden (auch Beherrschung einer der Landessprachen), sollte niemand eingebürgert werden. Es findet eine einseitige Anpassung und Toleranz statt!
Die Einhaltung unserer Gesetze, die Respektierung unserer Sitten und unserer Kultur und das Verstehen der am Einbürgerungsort gesprochenen Sprache sind Voraussetzung jeder Integration und damit auch der Einbürgerung.

Gregor Schweri, Linn: Wie viel Prozent der Bündner SVP-Wähler steht hinter Ihnen? Ist es wirklich so, dass nur wenige in Graubünden auf der Blocher-Linie sind?
Die grosse Mehrheit der SVP-Wähler des Kantons Graubünden vertritt die gleiche politische Haltung wie ich.

Kevin Steiner, Bern: Guten Tag Frau Schlumpf, die Probleme der SVP müsste man haben! Haben wir nur Ihren Ausschluss und die Initiative? Finde es so schade... vor allem für alle Büezer!
Ich wäre auch sehr froh, wenn wir uns endlich allein auf die wichtigen Sachfragen konzentrieren könnten!

Hans Müller, Luzern: Frau Widmer Schlumpf, was denken Sie, bei welchen Themen unterscheidet sich ihre Einstellung am deutlichsten von Ex-Bundesrat Blocher?
In der Familienpolitik und in der Regionalpolitik.

Willi Briggen, Spiez: In einer Demokratie hat das Volk das Sagen. Warum wird dieses Recht immer mehr von internationalen Verträgen beschnitten? Wie sehen Sie das?Wir sind nur durch solche internationale Vereinbarungen gebunden, denen wir zugestimmt haben.

Christian Ess, Herisau: Sehr geehrte Frau Bundesrätin. Ich bin so froh, dass Sie Bundesrätin geworden sind. Es ist wichtig, dass wir Leute in der Regierung haben, die nicht polarisieren. Bleiben Sie stark morgen in der Arena. Sie sind in der Bevölkerung sehr beliebt. Danke und Gruss Familie Ess, Christian+ Eliane mit Kinder Dominik, Valentin und Géraldine aus Herisau
Herzlichen Dank für Ihre aufmunternden Worte. Ich habe gelernt, lösungsorientiert zu politisieren und werde dies auch weiterhin tun.

Pascal, Murten: Fast die ganze SVP ist gegen Sie. Wie verdauen Sie dieses dauernde Meckern gegen Ihre Person? Geht das Ihnen nicht an die Substanz?
Diese Situation ist nicht leicht. Ich habe jedoch auch in der SVP viele Menschen, die mich unterstützen.

Max, Zürich: Wären Sie in der CVP vielleicht nicht besser aufgehoben? Sie sind persönlich doch eher auf diesem Kurs. Oder muss die Familientradition weitergeführt werden?
Ich fühle mich sehr wohl in der Bündner SVP.

Gabriel Moser, Bürglen: Wie geht es Ihnen?
So weit ich das beurteilen kann, gut!

Max, Emmen: Guten Tag Frau Widmer-Schlumpf. Fühlen Sie sich in Ihrem Amt wohl?
Ich mache meine Aufgabe gerne und habe sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

M.A., Asien: Sehr geehrte Frau Widmer-Schlumpf. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Dass man sich in unserem Land endlich auf die Sachfragen konzentriert.

StLouis: Liebe Frau Bundesrätin, werden sie am Freitag wirklich in der Arena auftreten? Oder machen sie einen Rückzieher?
Es ist nicht meine Art, Rückzieher zu machen. Ich werde es auch dieses Mal nicht tun.

Künzle, Alexander, Goldach: Wie unterscheiden Sie Ihre Ausländerpolitik mit der von Herr Blocher? Sind Sie zu sozial?
Ich bin für eine konsequente Umsetzung der Gesetze, aber auch für eine faire Behandlung betroffenen Personen.

Pascal Küng, Widen: Frau Schlumpf was halten Sie genrell von der schweizerischen Politik? : Frau Schlumpf was halten Sie von unserer Aussenpolitik? Und generell, was halten Sie von der Schweizer Politik?
Ich habe mich immer für den bilateralen Weg stark gemacht und werde dies auch weiterhin tun. Die im Allgemeinen gute politische Kultur hat uns in den vergangenen Jahren sehr weit gebracht.

Claudia Boesch, Grindelwald: Wieso wird nicht klar gesagt, wie es vor der Wahl ablief? Bis jetzt redeten nur die anderen. Dies zu Ihren Ungunsten. Es würden wohl viele anders über Sie denken.
Ich habe selbst auch verschiedene Male Stellung bezogen. Vielleicht wurde dies nicht im gleichen Masse gehört.

Joe Foremann: Sehr vereehrte Frau Bundesräten. Freuen Sie sich auf die Arena morgen oder haben Sie ein bisschen Angst?
Ich hoffe, dass eine sachliche Diskussion über die Einbürgerungsinitiative möglich sein wird. Auf der sachlichen Ebene diskutiere ich gern.

Ranja, Akthar: Guten Tag Frau Widmer-Schlumpf. Was halten Sie von der Einbürgerungsinitiative ganz genau?
Der Bundesrat lehnt diese Initiative ab, weil sie die Kompetenzen und Verantwortung der Kantone missachtet und weil ihre Umsetzung rechtlich sehr viele Schwierigkeiten bereiten würde.

Harald Gloor, Muhen: Ich bin selber ein «Linkswähler» und doch muss ich sagen, dass mir ihre Art, die Sache in den Mittelpunkt zu stellen, sehr zusagt. Die Grundwerte der Demokratie müssen erhalten bleiben und ich hoffe, sie können diese auch weiterhin als SVP-Politikerin überbringen. Respekt vor Ihnen, nur schade, kann das der «harte» Flügel nicht. Zum Glück ist Wasser stärker als Stein...
Danke für Ihre freundlichen Worte. Ich werde bei meiner bisherigen Art des Politisierens bleiben.

Michael Gartmann, Dietikon: Wie können Sie sich erklären, dass viele Schweizer der Ansicht sind, dass die Voraussetzungen zur Einbürgerung nicht eingehalten werden? Der Unmut über diese Zustände nimmt doch stetig zu, nicht zuletzt durch die täglichen Schlagzeilen. Man hat das Gefühl, wir Schweizer müssen uns im eigenen Land integrieren.
Ich habe Verständnis für gewisse Befürchtungen und sehe auch dass einzelne Fälle tatsächlich nicht gut laufen. In der Öffentlichkeit wird aber immer nur von den negativen Fällen gesprochen, nicht von den vielen tausend, die gut ablaufen.

Alain Thiébaud, Wohlen: Als ehemaliges Mitgliede einer Einbürgerungskommission weiss ich, dass die Praxis in Sachen Einbürgerungen in der Schweiz Mängel (insbesondere als Folge der uneinheitlichen Praxis bzw. dem Föderalismus) aufweist. Was würden Sie nach einer allfälligen Ablehnung der Einbürgerungsinitiative diesbezüglich unternehmen?
Es ist wichtig, dass die Praxis, wie dies heute geschieht, in den Kantonen mehr und mehr vereinheitlicht wird. Der indirekte Gegenvorschlag Pfisterer ist die richtige Alternative zur Einbürgerungsinitiative.

Röbi Roth, Welschenrohr: Was verstehen Sie unter einer fairen Behandlung betroffener Personen? Wir sind schliesslich gerade in Ausländerfragen alle betroffen.
Fair heisst für mich, dass wir offen sind mit anderen Menschen und sie so behandeln wie wir in der gleichen Situation auch selbst behandelt werden möchten.

Mikael Esteban, Pratteln: Guten Tag. Was sagen Sie in Bezug auf die steigende Kriminalität in der Schweiz, welche unter anderem auch von Ausländern verursacht wird?
Die steigende Kriminalität ist ein grosses Problem. Wir müssen die Massnahme, die in diesem Bereich beschlossen sind, auch konsequent umsetzen. Hier sind auch die Kantone gefordert.

Andreas, Wil: Finden Sie nicht auch, dass wir langsam den Problemen in der Schweiz nur noch durch Verbote versuchen entgegen zu wirken?
Ich möchte nicht neue Verbote; ich setze mich dafür ein, dass die Gesetze die wir haben, umgesetzt werden.

M.H., Altendorf: Was glauben Sie persönlich, wie die SVP in Zukunft auftreten wird? Wird es wie zwei SVP-Parteien geben?
Diese Frage kann ich Ihnen heute nicht beantworten.

Kai Schmid, Frick: Sie sind toll, Frau Bundesrätin, ich bin froh das wieder eine Frau mehr im Bundeshaus ist. Machen Sie weiter so!
Danke!

Fretz, TI: Was haben Sie von den «Sicherheit schaffen»-Plakate gehalten?
Ich weiss nicht, von welchem Plakat sie sprechen.

Simon Daniel, Münchenbuchsee: Guten Tag Frau Bundesrätin. Wie sehen Sie die politische Rolle der kleinen Parteien wie EVP, EDU etc. Wie nehmen Sie die kleinen Parteien als Bundesrätin wahr?
Die Vertreterinnen und Vertreter dieser Parteien erlebe ich als sehr konstruktiv und lösungsorientiert.

Tobias, Basel: Frau Bundesrätin, was war eigentlich Ihre Hauptmotivation, dieses Amt anzunehmen? Bei all den zu erwartenden Schwierigkeiten. Weiterhin alles Gute!
Ich wurde von der Bundesversammlung gewählt und ich war der Auffassung, damit der SVP den zweiten Sitz erhalten zu können. Danke für Ihre guten Wünsche.

Alex Stein, Möhlin: Frau Schlumpf, wie sehen Sie die Gefahr, dass während der Euro 2008 ein Chaos in der Schweiz herrscht – Stichwort Bombenstimmung im negativen Sinne?
Die Einsatzkräfte sind alle aus heutiger Sicht möglichen Situationen vorbereitet.

R.W., Luzern: Sind die Bundesräte im Durchschnitt nicht zu alt?
Was wäre für Sie der ideale Durchschnitt?

Ch. Lerch, Zürich: was denken sie generell über die art und weise, wie sich politiker nach aussen hin zeigen? für mich ist es teilweise beschämend, wie man sich ausdrückt und was alles dem gegenüber an den kopf geschmissen wird. ich hoffe sie stehen über den attacken blochers und können zeigen, dass man in einer angenehmen art und weise diskutieren kann. ich persönlich habe mich riesig über ihre wahl gefreut. besten dank für ihre arbeit!
Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Ich werde mich bemühen, in meiner bisherigen Art weiter zu politisieren.

Robert Kunz, Studen: Besteht nicht die Gefahr, dass die SVP gemäss Ihrer Auslegung nicht auch wieder zur kleinen Partei wird?
Ich kann Ihnen diese Frage heute nicht beantworten.

Troietta Punani-Bagnata, S. Cazzone TI: Wie sehen Sie die Chancen für die Initiative «Einbürgerungen vors Volk?»
Ich hoffe einfach, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Argumente die dafür und dagegen sprechen sachlich prüfen.

Sandra Radamonti, Wollerau: Warum sollen wir Ausländer nett behandeln wenn die sich in unserem Land nicht anpassen?
Wir arbeiten darauf hin, dass sich Ausländerinnen und Ausländer, die hier bleiben wollen, integrieren.

B.F., Bern: Welche Aspekte der aktuellen Asylpolitik sollten ihrer Meinung nach verbessert werden?
Wichtig, dass die Menschen Schutz erhalten, die darum zu Recht ersuchen, dass wir Missbräuche aber konsequent bekämpfen.

Benjamin Bigler, Ermatingen: Wie beurteilen Sie eigentlich die Arbeit Ihres Amtvorgängers und was halten Sie als Mensch und Politker von ihm?
So weit ich das beurteilen kann, hat Bundesrat Blocher seine Arbeit sehr gut gemacht. Ich kenne ihn persönlich seit vielen Jahren und wir hatten auf der persönlichen Ebene nie Probleme.

T. Zeindler Zürich: Ich möchte Sie fragen zu welcher Partei Sie sich sonst noch hingezogen fühlen?
Ich bin Mitglied der SVP!

Roger Eugster, Widnau: Was wäre Ihrer Meinung nach die beste Lösung unseres Einbürgerungsproblems?
Eine gute, vollständige Integration der Menschen, die sich bei uns einbürgern lassen wollen.

Brigitte Zimmermann, Zürich: Frauen mit Kopftücher dürfen eingebürgert werden. Bei uns trägt man aber keine Kopftücher und ich kann nicht verstehen, dass man unsere Sitten nicht akzeptiert. Im umgekehrten Fall muss ich die dortigen Regeln auch akzeptieren (leichte Bekleidung uws.).
Für mich ist es zentral, dass man unsere Wertvorstellungen lebt. Das Kopftuch ist für mich nicht Match entscheidend.

Matthias: Wird es heute überhaupt zur Thematik der SVP-Volksinitiative für Demokratische Einbürgerungen kommen?
Das hoffe ich sehr!

Andi: Was würde der Ausschluss der Bündner SVP, was ich jedoch nicht hoffe, für die Bündner Regierung bedeuten? Gäbe es dann keine Bündner SVP mehr?
Ich hoffe nicht, dass es zu einem Ausschluss kommt. Unsere beiden SVP-Regierungsmitglieder werden uns aber in jedem Fall erhalten bleiben.

Ursina Bär, Ofenpass: Was sagen Sie zum gewaltsamen Tod von JJ3?
Ich bin überzeugt, dass Regierungsrat Stefan Engler sich den Entscheid nicht leicht gemacht hat und aus Überzeugung diesen Weg gewählt hat.

Henry LaCroix, Kloten: mich als bündner würde interessieren wann sie den konsum von cannabis legalisieren!?
Ich bin gegen eine Liberalisierung des Cannabis-Konsums.

Sandra Berger, Luzern : Haben Sie kein schlechtes Gewissen, dass Sie Ihre Partei verraten haben?
Ich habe meine Partei nicht verraten!

Tim Tailor, Bern: Guten Tag Frau Widmer-Schlumpf. Was würden Sie antworten, wenn man Sie fragt, wieso gerade Sie in den Bundesrat gehören?
Weil ich am 12. Dezember 2007 von der Bundesversammlung gewählt wurde.

Theodor B. Winter, Zürich: Sehr geehrte Frau Bundesrätin. Sehen Sie Tendenzen, dass unser Konkordanz-System, nach und nach einem Mehrheits-Koalitions-System weichen wird? Oder sind aktuelle Entwicklungen nur vorübergehend?
Ich meine, dass sich unser System bewährt hat und dass wir gut daran tun, an diesem festzuhalten.

Rudi Nause, Luzern: Würden Sie im schlimmsten Fall zurücktreten und als unabhängige Bundesrätin im Amt bleiben?
Für mich ist weder ein Austritt aus der Partei noch ein Rücktritt aus dem Bundesrat ein Thema.

Alex Hagmann, Schöfflisdorf: Frau Bundesrätin, spielt es überhaupt eine Rolle welcher Partei jemand im Bundesrat angehört? Sie müssen ja schliesslich Landesinteressen vertreten und keine Parteipolitik betreiben.
Auch bei der Mitarbeit in einer Kollegialbehörde spielt es eine Rolle, welche politische Grundhaltung man hat.

Dani Borer, Brüttisellen: Guten Tag, in fast jeder politischen Diskussion (z.B. Arena) wird darüber gestritten was man nicht will und was die anderen alles falsch mach(t)en. Unabhängig davon wie Sie Ihr Amt erlangten, möchte ich von Ihnen wissen ob es vielleicht nicht langsam an der Zeit wäre, dass Sie und die Anderen 6 „mächtigsten“ Schweizer, Kompromisse finden in Punkten die Sie befürworten und nicht von Dingen die Sie nicht wollen. Sie alle Dienen der Schweiz und nicht sich selber!
Das ist auch meine Meinung.

Michel Steiner, Freienstein: Damit eine Familie eingebürgert wird, wird oft empfohlen die Frau bzw. Mutter aus dem Gesuch zu streichen, da diese zuwenig integriert ist. Ist dies nicht paradox?
Es ist wichtig, dass auch eine Frau die Möglichkeit hat, die am Ort gesprochene Sprache zu lernen und sich in die Gemeinschaft zu integrieren.

Michel Steiner, Freienstein: Sie haben man gesagt, die Einbürgerung sei das Ende einer erfolgreichen Integration. Warum werden dann soviele Personen eingebürgert, die kaum ein Wort Deutsch sprechen und wir uns mit Ihnen Englisch oder anderen Sprachen unterhalten müssen? Ist eine Person integriert, die unsere Sprache nicht spricht?
Für mich ist die Kenntnis, das Verstehen der Sprache eine sehr wichtige Voraussetzung der Integration.

Michel Steiner, Freienstein: Warum nennen Sie sich Widmer-Schlumpf und nicht nur Widmer? Widmer-Schlumpf ist ja keine offiziele Form der Namensführung in der Schweiz!
Weil ich unter diesem Namen vor 28 Jahren in meinen Beruf eingestiegen bin.

Matthias Berthold, Luzern: Wäre eine Trennung von SVP Hardlinern möglich? Sprich die SVP würde sich spalten und eine neue Partei gründen?
Ich hoffe, dass weiterhin alle «Flügel», die sich vor mehr als 30 Jahren unter dem Dach der SVP zusammen geschlossen haben, zusammen bleiben.

Mr. Käfer, Baden: Welche Mannschaft soll Ihrer Meinung nach an der EM gewinnen? Sind sie überhaupt Fussball-begeistert?
Ich sehe sehr gerne Fussball und freue mich auf spannende Matches. Aus heutiger Sicht gehe ich davon aus, dass Deutschland grosse Chancen hat, Europameister zu werden.

Ich muss mich jetzt leider von Ihnen verabschieden. Vielen Dank für die interessanten Fragen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Moderator: Liebe Chatterinnen und Chatter, Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf wurde von Fragen überhäuft. Sie hat so viele wie möglich beantwortet. Besten Dank für Ihr Interesse!
Eveline Widmer-Schlumpf im Chat: «Aus heutiger Sicht gehe ich davon aus, dass Deutschland grosse Chancen hat, Europameister zu werden.» (Keystone)
Eveline Widmer-Schlumpf im Chat: «Aus heutiger Sicht gehe ich davon aus, dass Deutschland grosse Chancen hat, Europameister zu werden.» (Keystone)

Duell in der «Arena»

Nur wenige Stunden bevor die SVP-Spitze den Rauswurf der Bündner Sektion beschliesst, stehen sich Christoph Blocher und Eveline Widmer-Schlumpf Auge in Auge gegenüber. Und die ganze Schweiz schaut zu.

Freitag, 22.25 Uhr, SF1
Wiederholung: Samstag, 17. Mai, 15.30 Uhr

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