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Nach dem Rücktritt von Pascal Couchepin ist eine Doppelvakanz im Bundesrat unwahrscheinlich. Für Moritz Leuenberger ist ein Rücktritt «überhaupt kein Thema», wie sein Sprecher erklärte.
Leuenberger hatte in der Vergangenheit mehrmals bekräftigt, dass er von der Bundesversammlung für vier Jahre gewählt worden sei. Daran habe sich nichts geändert, sagte Dominique Bugnon, Informationschef des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Auch SP-Präsident Christian Levrat sieht keinen Grund, dass Leuenberger zurücktreten sollte. Das sagte der Freiburger Nationalrat in der Sendung «Tagesgespräch» auf Schweizer Radio DRS. Bundesrat Leuenbergers Bilanz sei gut.
Er selbst sei wohl als einziger Parteipräsident «gelassen», sagte Levrat weiter. Die SP erhebe nämlich keinen Anspruch auf den freiwerdenden Sitz. Er sehe aber auch keinen Anspruch der SVP auf einen Sitz, da diese Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ausgeschlossen habe. (SDA/dip)
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Wer bleibt? Ich! Bundesrat Moritz Leuenberger (r.), hier mit politisch motivierten Schülern. (Reuters)