Rücktritt als SRG-Generaldirektor Hört Roger de Weck nächstes Jahr auf?

SRG-Generaldirektor Roger de Weck soll nächstes Jahr ausgewechselt werden. Sein Nachfolger soll gemäss der «NZZ am Sonntag» der Westschweizer Gilles Marchand werden.

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In den Augen vieler SRG-Gegner gilt Roger de Weck (62), Generaldirektor der SRG, als Hassfigur. Rechte Politiker schimpfen ihn einen Euro-Turbo, andere nennen ihn arrogant. Viele wünschten sich bereits Tage nach dem Amtsantritt im Jahr 2011 seinen Rücktritt.

Nun soll ein Termin für seinen Abgang bekannt sein. Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, soll de Weck in einem Jahr seinen Posten als SRG-Generaldirektor abtreten. Die Sonntagszeitung stützt ihre Aussage auf mehrere Verantwortungsträger in der SRG. Auch ein Nachfolger soll bereits feststehen: Gilles Marchand (54).

Marchand kommt im Herbst 2017

Dieser ist derzeit Chef des Westschweizer Radios und Fernsehens (RTS) und soll auf dem Berufungsweg de Weck beerben können. Eine Ausschreibung der Generaldirektoren-Stelle soll es also nicht geben. Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, gilt er als kommunikativ stark – solang es auf französisch ist. Bis zu seinem Amtsantritt im Herbst 2017 soll er deshalb Sprachkurse absolvieren müssen. 

Die SRG wollte die Recherchen der Sonntagszeitung nicht bestätigen. SRG-Verwaltungsrats-Präsident Viktor Baumeler hielt sich mit seinen Aussagen vage: Das Pensionsalter von de Weck sei dieses Jahr ein Thema gewesen – ein Entscheid soll aber nicht angestanden sein. 

Vieles deutet aber darauf hin, dass de Weck gehen könnte. Einerseits sprach er dieses Jahr von einem Generationenwechsel bei der SRG. Andererseits kommt 2018 die «No Billag»-Initiative vors Volk. Ein Rücktritt in der heissen Abstimmungsphase? Strategisch gefährlich. (pma)

Publiziert am 09.10.2016 | Aktualisiert am 10.11.2016
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23 Kommentare
  • Ruedi  Voser 09.10.2016
    Es wird langsam Zeit, dass Herr de Weck geht. Was hat er geleistet? Er hat die Pfründe der aufgeblähten SRG verwaltet und wollte noch mehr Geld anstatt den Moloch zu redimensionieren. Aber die Hoffnung auf Besserung ist gering. Und warum kommt die NoBillag Abstimmung erst 2018? Gebühren- Preiserhöhungen gehen sonst im Departement Doris Leuthard speditiv über die Bühne.
  • Walter  Staub , via Facebook 09.10.2016
    Schön wär`s ja schon, wenn der Roger endlich mal Leine ziehen würde.
  • Peter  Müller 09.10.2016
    Ich finde Schawinski muss weg! Der ist nur ein Stimmungs- und Meinungsmacher.
  • peter  schneiter 09.10.2016
    Für was braucht man diesen viel zu hoch dotierten Posten? Ist das die Rechtfertigung für unsere Billagabzocke?
  • Paul  Meier 09.10.2016
    Die Deutschschweizer können den Laden bezahlen und ein Westschweizer soll Chef werden. Da muss ich mir mein künftiges Abstimmungsverhalten wohl überdenken .... ....