Jetzt kommt der BLICK-Radar-Inspektor Rote Karte für unnötige Radarfallen!

  • Aktualisiert am 26.10.2006
  • von reto kohler

ZÜRICH – Sinnvolle Radarüberwachung zur Verkehrsberuhigung ja. Aber Rote Karte für Schikane-Radarfallen. Seit gestern ist der Radar-Inspektor unterwegs.Mehr Sicherheit im Strassenverkehr, dagegen kann man nicht sein. Gerade der BLICK kämpft schon seit Jahren für sinnvolle Massnahmen, die unsere Strassen sicherer machen.Konsequente Radarkontrollen sind eine davon.Aber jetzt haben viele Autofahrer das Gefühl, dass die Polizei zu weit geht. Radarfallen versteckt in Leitplanken, verborgen in Müllcontainern. Laserkanonen, die Autofahrer in Tunnels abschiessen.So nicht, finden viele (im BLICK).BLICK will es ganz genau wissen. Gesucht werden die fiesesten Radarfallen der Schweiz. Jene Blechpolizisten, die den Autofahrern keine Chance lassen. Und gleichzeitig kaum etwas zur Sicherheit beitragen.Dazu brauchen wir die Hilfe unserer Leser. Schreiben Sie uns: Wo steht eine besonders schikanöse Radarfalle? Und welche Blechpolizisten sind besonders sinnvoll?Lesen Sie heute in der gedruckten Ausgabe:Die Polizei sagt, wo geblitzt wird13 Goldesel für den Kanton Basel-StadtGiezendanner poltert: «Nehmt den Kantonen die Autobahnen weg!»Polizei kann auch mit der Uhr «blitzen»

BLICK-Leser als Reporter

Kennen Sie selber Radarfallen, die Sie als reine Schikane empfinden? Melden Sie uns diese Radarfalle.Senden Sie uns den genauen Standort des entsprechenden Radars per SMS mit Zielnummer 8989 oder machen Sie selber ein Foto von der Radarfalle und schicken Sie es als MMS mit Zielnummer 8989 oder per E-Mail an 8989@blick.chSie können uns auch anrufen auf Tel. 044 259 89 89Oder schicken Sie einen Brief an BLICK 8989, Postfach, 8099 Zürich. Der BLICK-Radar-Inspektor geht den gemeldeten Radarfallen nach und berichtet darüber.

So nicht

Die reinste Abzocker-Schikane hat sich die Waadtländer Polizei einfallen lassen: 17 Radarfallen auf der A1 zwischen Lausanne und Genf. Raffiniert getarnt in der Mittelleitplanke.Die Polizei rechtfertigt die 2,5 Millionen Franken teuren Installationen mit 700 Unfällen in den letzten fünf Jahren. Kritiker sprechen von Geldverschwendung.

So gehts

Ein Musterbeispiel einer sinnvollen Radarfalle findet man in Altendorf SZ. Der Kasten steht mitten im Dorf. Rundherum stehen ein Altersheim, eine Schule, eine Turnhalle und eine Kirche. Die Strasse nach Lachen ist dicht befahren. Hier ist die Gesundheit von Kindern, Alten und Kirchgängern gefährdet. Das hat die Schwyzer Kantonspolizei erkannt. Und 2005 einen Blechpolizisten aufgestellt. 160000 Franken kostete die Anlage. Allein 2006 erfasste das Gerät 2366755 Autos. 7583 waren zu schnell unterwegs. Die Kapo Schwyz stellte fest, dass die Anzahl Unfälle gesunken ist. Der Verkehr ist ruhiger. Und die Kinder leben sicherer.

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