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Das direkt an der Bahnlinie liegende Pneulager geriet um etwa 13.30 Uhr aus zunächst unbekannten Gründen in Brand, wie Kantonspolizei-Sprecherin Cornelia Schuoler sagte. Entgegen anders lautenden Presse-Meldungen soll es aber keine ernsthaften Verletzungen gegeben haben, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.
Über der Lagerhalle an der Bahnhofstrasse in Dietlikon erhob sich eine brandschwarze, Kilometer weit sichtbare Rauchsäule. Sie war laut dem Chemiefachberater ungiftig und bedeutete weder für Mensch noch Tier eine Gefahr, wie Schuoler sagte. Rund zwei Stunden nach Brandausbruch wurden aber weiterhin Messungen vorgenommen.
Die Bevölkerung wurde am Radio aufgefordert, Fenster und Türen zu schliessen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzustellen. Zudem wurde die Bevölkerung angewiesen, Nachbarn zu informieren, insbesondere Hörbehinderte, und Invaliden zu helfen. Telefoniert werden sollte nur im Notfall.
Das Feuer wurde laut den Angaben von einem Grossaufgebot der Feuerwehren von Dietlikon und umliegender Gemeinden bekämpft. Im Einsatz stand laut Schuoler auch die Betriebsfeuerwehr der SBB. Um etwa 15.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle.
Der öffentliche und der private Verkehr war im Raum Dietlikon – Wallisellen – Brüttisellen – Dübendorf massiv behindert. Dies galt auch für die Autobahn A1 im Bereich des Brüttiseller Kreuzes. Die Züge der S-Bahn-Linien S3 und S8 fielen zwischen Dietlikon und Wallisellen aus und wurden durch Autobusse ersetzt. (AP)