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Peter Spuhler spricht gestern an der DV der SVP in Dietikon. Christoph Blochers Miene spricht Bände. (Keystone)
Der Eklat sollte auf keinen Fall an die Öffentlichkeit gelangen. Trotzdem haben verschiedene Augenzeugen gegenüber «Sonntag» und der «SonntagsZeitung» bestätigt, dass der Konflikt innerhalb der SVP mit einem Knall offen ausgebrochen ist.
Zu Beginn der Fraktionssitzung der SVP zur Bundesratsnomination am vergangenen Donnerstag soll Nationalrat Spuhler das Wort verlangt und sich daraufhin laut und emotional über die Diffamierungen aus dem Blocher-Umfeld beklagt haben.
Unternehmer Spuhler habe dem SVP-Übervater vorgeworfen, er versuche ihn wirtschaftlich zu schädigen. So habe Blocher gegenüber einem Journalisten erwähnt, dass Spuhler seine «StadlerRail»-Staatsaufträge nur wegen Schmiergeldzahlungen an Land ziehe.
Blocher seinerseits wollte die Angriffe nicht auf sich sitzen lassen: «Das habe ich nicht gemacht. So etwas würde ich nie und nimmer tun», soll er laut «Sonntag» mit hochrotem Kopf geantwortet haben.
Zur Aussöhnung schlug Blocher ein Dreiergespräch mit dem Journalisten und Spuhler vor. Ausserdem will er eine Aussprache innerhalb der Fraktion organisieren.
Erst diese Vorschläge Blochers brachten die Situation ander Fraktionssitzung unter Kontrolle, so dass die Politiker die Nomination der SVP-Bundesratskandidaten diskutieren konnten.
Offenbar ist für Peter Spuhler die Sache noch nicht erledigt: Wenn die Schlammschlacht gegen ihn nicht aufhöre, werde er Blocher anzeigen, bestättigen Personen aus Spuhlers Umfeld gegenüber dem «Sonntag».