René Strickler hat einen Plan B Strickler tigert jetzt zu den Vögeln

SUBIGEN SO - Laut Gerichtsbeschluss sollten René Strickler und sein Zoo eigentlich längst weg sein. Nun hat der Dresseur und Zoobesitzer aber einen Plan B ausgeheckt: Seine Raubtiere sollen in einen Vogelpark im Jura umziehen.

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Der Raubtierzoo von René Strickler (65) müsste eigentlich seit Mitte Juli geräumt sein (BLICK berichtete). Trotzdem sind die Tiere immer noch im Park in Subigen SO – rund zwanzig Tiger, Löwen, Bären, Pumas sowie mehrere Hunde, Ziegen und Schweine.

Schwierige Verhandlungen

Diese können nun neue Hoffnung schöpfen: Laut Medienmitteilung des Parks ist mittlerweile eine Gruppe Schweizer Investoren gefunden, die bereit sei, die Hälfte der insgesamt 50'000 Quadratmeter grossen Landparzelle zu erwerben. Damit wäre das Fortbestehen des Raubtierparks gesichert. Aber: Die Verhandlungen mit dem heutigen Besitzer seien nicht einfach. «Insbesondere gab es bis jetzt keine Zusage für den Teilkauf der Parzelle.»

Nach wie vor ist René Strickler der Meinung, dass «ein Verbleiben der Tiere in deren vertrauter Umgebung im Sinne des Tierschutzes die beste Lösung wäre». Um aber für alle Fälle gewappnet zu sein und weil er eine Zwangsräumung unter allen Umständen vermeiden will, hat er sich nun einen Plan B ausgedacht: Der gesamte Park soll umziehen.

Es seien verschiedene mögliche Schweizer Standorte in Betracht gezogen worden. «Insbesondere der Standort Siky Ranch im Berner Jura könnte eine gute Lösung sein, um allen Raubtieren zusammen mit René Strickler weiterhin eine gemeinsame Zukunft zu bieten», schreibt Werner Ballmer, Sprecher des Raubtierparks. Im Gegensatz zu anderen Standorten sei dort die Zonenfrage «zeitnah lösbar».

Auch Vogelpark in Geldsorgen

Beide Parteien könnten vom neuen Standort profitieren: Die Attraktivität des Raubvogel-Parks soll durch die Zuzüger gesteigert werden – und damit die «finanziell angespannte Situation» der Falknerei gelöst werden.

Damit wäre dem jahrelangen Hin und Her um den Tierpark in Subingen ein Ende gesetzt. Seit acht Jahren versucht die Immobiliengesellschaft Espace Real Estate, Strickler loszuwerden. Trotz rechtsgültiger Kündigung und richterlichen Räumungsbefehls bisher ohne Erfolg. (kra)

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016
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7 Kommentare
  • Felix  Saxer aus Ruswil
    03.11.2016
    Strickler ist ein unliebsamer Querulant und widerlicher Egoist der seit 10 Jahren weiss, dass er von da wegziehen muss. Getan hat er rein gar nichts, nur immer leere Worte. Ein Mensch der seine Tiere liebt, hätte schon lange eine optimale Lösung gefunden. Angebote gab es genug.
  • Gabi  Vogel 03.11.2016
    Siky Ranch....ist nicht sein Ernst. Ich war im August da und war total entsetzt. Die dort verbleibenden Wildtiere weisen Verhaltensstörungen auf usw. Der Park ist in einem sehr schlechten und verlotterten Zustand. Auch wenn es an Geld fehlt, Ordnung und Sauberkeit kostet kein Geld. So wie ich das Sehe, ist dort auch kein Platz vorhanden für die Tiere von Strickler. Die verlotterten Gehege bieten keine Sicherheit und sind alle viel zu klein für so grosse Wildkatzen. Einfach nur Bedenklich.
  • Annemarie   Setz 03.11.2016
    Hoffe sehr, dass es für die wunderschönen Tiere noch eine gute Lösung gibt. Hoffe, dass es auch noch Menschen gibt, die ihn unterstützen, dass er solche Gebote annimmt im Interesse seiner Tiere. Viel Glück.
  • Lüthi  Martin , via Facebook 03.11.2016
    Hoffentlich klappt alles!
    Ich wünsche Herrn Strickler alles alles gute!
    Hatte immer an Ihn Und den Tieren
    Gehoft sodas es ein Happy End gibt!
    Geld wäre auch Von unserer schönen
    Regierung da gewesen, aber man gibt für anderes Lieber Geld aus.
    Ich wünsche es Herrn Strickler Vom ganz grossem Herzen dass alles gut kommt!
  • beat  baur aus niederbipp
    03.11.2016
    strickler im ehemaligen zoo seines ehemaligen widersachers jerry wegmann? ironie des schicksals. aber wegmann ist ja nicht mehr in cremines. von daher könnte es eine gute alternative sein. ps: die möglichkeit mit der siky ranch war für strickler schon mal thema. da hatte er aber dankend abgelehnt...