«Ja, ich will» FDP-Wasserfallen möchte in den Regierungsrat

BERN - FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen möchte in anderthalb Jahren in die Berner Kantonsregierung gewählt werden. Der 35-Jährige hat in der Nacht auf Samstag seine Ambitionen über Twitter bekannt gemacht.

FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen möchte 2018 den Sprung in den bernischen Regierungsrat schaffen. play
FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen möchte 2018 den Sprung in den bernischen Regierungsrat schaffen. KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

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«Ja, ich will» schrieb Wasserfallen auf dem Kurznachrichtendienst und bestätigte damit das ihm schon länger nachgesagte Interesse an einem Regierungsamt in seinem Heimatkanton.

 

In anderthalb Jahren stehen im Kanton Bern Gesamterneuerungswahlen an. In der siebenköpfigen Regierung werden mindestens zwei Sitze neu zu besetzen sein, jener von FDP-Regierungsrat Hans-Jürg Käser und von seiner SP-Amtskollegin Barbara Egger. Weitere allfällige Rücktritte sind bisher noch nicht bekannt.

Wasserfallen hat trotz seines jugendlichen Alters bereits eine beachtliche Politkarriere hinter sich. Der Sohn des 2006 verstorbenen Stadtberner FDP-Politikers und Gemeinderats Kurt Wasserfallen schaffte mit 22 Jahren den Sprung ins Berner Stadtparlament. Vier Jahre später wurde er in den Nationalrat gewählt.

Partei entscheidet im Frühling

Ganz ohne Brüche verlief Wasserfallens Karriere aber nicht. Vergangenes Jahr verstrickte er sich in einen Machtkampf um das Präsidium des Automobil-Clubs der Schweiz (ACS). Am Ende machte Wasserfallen einen Rückzieher (BLICK berichtete).

Die FDP-Bundeshausfraktion zog ihm Ignazio Cassis als Präsident vor und auch für das nationale FDP-Präsidium war er zuerst als Favorit gehandelt worden, bevor er seinen Verzicht bekannt gab.

Die Berner Freisinnigen werden im kommenden Frühling entscheiden, ob sie mit Wasserfallen in die Regierungsratswahlen 2018 steigen wollen. Mindestens ein weiterer potenzieller Kandidat hat ebenfalls Interesse signalisiert, der Berner Stadtpolitiker und Grossrat Philippe Müller. (SDA)

Publiziert am 14.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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