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Am 1. Mai, wenn die offiziellen Feiern in Zürich vorbei sind, formieren sich junge Demonstranten und treiben mit der Polizei ein Katz- und Maus-Spiel. Dabei geht vieles zu Bruch, Autos werden in Brand gesteckt. Auf der einen Seite fliegen Steine. Auf der anderen wird mit Gummischrot und Wasserwerfern geantwortet.
Kaputte Schaufensterscheiben, brennende Container, ein abgebranntes Auto. Das ist die bisherige Bilanz der unbewilligten Nachdemo im Zürcher Langstrassenquartier.
Begonnen hatte die Nachdemonstration friedlich. Einige hundert Personen, zum Teil vermummt, zogen durch den Kreis vier und versammelten sich anschliessend auf dem Kanzleiareal. Das liegt gleich neben dem Versammlungsplatz der offiziellen Mai-Kundgebung. Von dort aus zog dann ein kleiner Trupp randalierend durchs Quartier.
Die Auseinandersetzung zwischen Chaoten und Polizei beendet schliesslich das friedliche Fest auf dem Helvetiaplatz.
Bezeichnend: Es handelt sich bei vielen Chaoten offensichtlich um sehr junge Männer, die aus purer Lust an der Zerstörung beim Saubannerzug mitlaufen. Ihr Motto scheint klar: Hauptsache Randale.
Die Stadtpolizei schätzt die Sachschäden als massiv ein. Sie sollen laut einer ersten groben Schätzung weit über 100000 Franken liegen. Im Zug des Polizeieinsatzes wurden zahlreiche Personen festgenommen. Viele müssen auch nachträglich noch mit Strafverfolgung rechnen. Im Internet kursieren die ersten Videos mit denen Chaoten identifiziert werden könnten. Zudem haben laut Polizeisprecher Marco Cortesi zahlreiche Schaulustige die Chaoten beobachtet und forografiert.