Rätsel-Morde von Rupperswil Vermuten sie die Täter noch in der Region?

Der Chef der Aargauer Kriminalpolizei, Markus Gisin (42), und der leitende Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht (52) jagen mit ihren Teams den oder die Vierfach-Mörder von Rupperswil AG. Auch über die Festtage haben die beiden mit Hochdruck gearbeitet.

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Während sich Gisin momentan nicht öffentlich zu den Morden äussert, gab Oberstaatsanwalt Umbricht BLICK gestern Auskunft. Er bestätigt, dass «keine mutmassliche Täterschaft in Haft» sitzt. Und dass «keine Personen zur Fahndung ausgeschrieben» sind. Ein möglicher Aufruf in der internationalen TV-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» wird von den Ermittlern zurzeit noch nicht ins Auge gefasst. Vermuten Gisin und Umbricht die Täter also noch in der Region?

Ob DNA-Spuren am Tatort gefunden wurden oder ob es eine konkrete Spur zur Täterschaft gibt, sagt Umbricht nicht – «aus ermittlungstaktischen Gründen». Indizien gibt es zwei Wochen nach der Tat genug: So wurde nur im Quartier, wo Carla Schauer (†48), ihre Söhne Davin (†13) und Dion (†19) sowie dessen Freundin Simona F.* (†21), teils gefesselt, erstochen und angezündet wurden, ein heller Kleinwagen gesichtet. Zudem hat Schauer vor ihrem Tod bei zwei Banken in der Region Geld geholt. Nur dort werden Flugblätter verteilt und wird nach Auto-Dashcam-Aufnahmen gesucht, die Lenker von ihrem Fahrzeug aus gemacht haben könnten. Laut Regional-TV-Sendern sollen sich nach der Tat zwei Männer in einer Apotheke in Wohlen AG verarzten lassen haben.

Deutschlands bekanntester Profiler Axel Petermann (73) spricht in der «Schweizer Illus­trierten» wegen der Art der Erpressung über «unprofessionelle Täter aus der Region». Möglicherweise Jugendliche. «Vielleicht unter Drogen oder Alkohol, mental überfordert.» Er vermutet wegen des Messers ein Beziehungsdelikt und würde zuerst im Umfeld ermitteln.

Dies tun die Ermittler und lesen sogar die Schulzeugnisse der toten Kinder. Plötzlich schlechtere Noten könnten auf Probleme daheim hindeuten. BLICK weiss: Schauers Freund und ihr Ex-Mann sollen ein Alibi haben, darum sind sie frei. Stammen die Täter also aus dem Umfeld der getöteten Teenager?

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 04.01.2016 | Aktualisiert am 04.01.2016
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Drama in Rupperswil Hier werden die Leichen abtransportiert

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23 Kommentare
  • E.  R. aus L.
    04.01.2016
    Ich habe eher die Befürchtung, dass die Polizei den Täter/die Täter gar nie fassen wird, weil sie schon längst über die Grenze sind. Ausserdem könnte die Täterschaft wirklich wegen Geld diese schreckliche Tat verübt haben und bereits am Vorabend ins Haus eingedrungen sein. Dies erscheint mir naheliegender als im persönlichen Umfeld. Wie so oft hatten sie evtl. das Gefühl, dort sei Geld zu holen, da der Lebenspartner der Mutter auf einer Bank tätig ist. Einfach nur schrecklich diese Tat!!!
  • Peter  Kaufmann aus Oftringen
    04.01.2016
    Die Polizei und Staatsanwaltschaft ist wohl clever genug, dass die Täter auch in diesem Fall ermittelt werden. Die technischen Hilfsmittel werden die Täter überführen. Offensichtlich haben diese Täter zuviel Spuren hinterlassen, dass deren Unprofessionalität plötzlich ans Licht kommen.
  • Anna  Rusch 04.01.2016
    Warum äussert man immer Vermutungen, zeigt Fotos der Opfer und Ermittler etc.? Lasst die Polizei ihre Arbeit tun, da leiden viele Angehörige, hoffen viel Anwohner auf Resultate, da sollte sich die Presse zurückhalten, dass ist absolut unnötig! Es ist nur nicht zu hoffen, dass es brutale ausl. Täter waren, die weiterzogen!
  • Susana  Ilic 04.01.2016
    Mein erster Gedanke ....
    Die kannte die Tätern unmöglich das am hellichten Tag jemand fremdes einfach so reinspatziert und umsich metztelt.
    Es ist jemand aus dem Bekanntenkreis sonst wäre die Mutter nicht so ruhig am Schalter einer Bank und würde so viel Geld abheben!! Die Medien machen es den Tätern auch sehe leicht infomationen zu bekommen.
    Was mir komisch vor kommt eine 21 Jährige ist mit einem 19 Jährigen zusammen und bestimmt war es nicht ihr erster Freund. Ich wette die "Freundin"
    • Philipp  Baumgartner 04.01.2016
      Wenn sie logisch zu Ende gedacht hätten, hätten sie festgestellt, dass die Freundin dann eigentlich überlebt haben sollte !
    • Christine  Scheuchzer , via Facebook 04.01.2016
      Susana Sherlock Ilic:
      Was soll denn das nun wieder heissen? "Bestimmt war es nicht ihr erster Freund"? Das geht doch niemanden was an? Und wenn diese junge Frau schon 20 Freunde gehabt hätte, wäre es ihre eigene Angelegenheit gewesen, nicht Ihre, Frau Ilic!

      Muss denn immer der Mann älter sein? Wieso?

      Und war die Mutter wirklich ruhig am Schalter? Sehen Sie das auf diesem einen Bild?
      Ich sehe eine verzweifelte Frau, die sich nichts anmerken lassen darf!
  • Fritz  Wiseli 04.01.2016
    Das einzige was die Polizei in der Schweiz perfekt erledigt sind die Bussenzettel denn bei grösseren Dingen sind sie heillos überfordert! Wie in dem Fall der Joggerin in Basel die gestorben ist so auch bei diesem Fall sind die alle total überfordert und nicht fähig dies professionell zu lösen....nach dem Motto: es gibt viel zu tun , lassen wir es sein!