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Radio DRS darf ihn «Neger» nennen

BERN – In der Radiosendung ging es auch um Barack Obama – und es fiel das Wort «Neger». Kein Problem, findet der Ombudsmann: Schliesslich war es Satire.

Aktualisiert um 20:35 | 05.11.2008
DRS-Ombudsmann Achille Casanova hat eine Beanstandung gegen eine Radiosendung zurückgewiesen, in der es am Rand um Barack Obama ging.

Obama sei in der Sendung «Zweierleier/Zytlupe» in einem fiktiven Gespräch zweier Frauen als «Neger» bezeichnet worden, schreibt Casanova in der heute erschienenen neuesten Ausgabe von «link», dem Magazin des Publikumsrates und der Mitgliedgesellschaften der SRG idée suisse Deutschschweiz.

Die Beanstandung einer Hörers, dies verstosse gegen das Rassismusgesetz, liess Casanova nicht gelten. Denn erstens habe es sich um eine satirische Sendung gehandelt, und zweitens sei es darin in erster Linie um die vielen Deutschen auf einem italienischen Campingplatz gegangen. (SDA/hhs)
In einer Satiresendung darf Barack Obama als «Neger» beschimpft werden. (Keystone/AP/Bildmontage Blick.ch)
In einer Satiresendung darf Barack Obama als «Neger» beschimpft werden. (Keystone/AP/Bildmontage Blick.ch)
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