
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
«Die Schweiz nach dem Minarettverbot – wohin steuert die Islamdebatte?». Zu diesem Thema veranstaltet der Islamische Zentralrat der Schweiz am kommenden Sonntag im Zürcher Volkshaus ein Symposium.
Nicht mit dabei: Der deutsche Ex-Boxer und Radikal-Prediger Pierre Vogel. Er wurde auf Druck des Stiftungsrates des Volkshauses wieder ausgeladen (Blick.ch berichtete).
Jetzt scheint auch sein angekündigter Alternativ-Auftritt in einer Moschee ins Wasser zu fallen. «Geplant haben wir es, aber bis jetzt haben wir in Zürich keine Räumlichkeiten gefunden. Niemand will uns mehr einladen», klagt Vogels Geschäftsführer Thomas Ibrahim.
«Gebetsteppich unter den Füssen weggezogen»
Seit Vogel Ende letzten Jahres wegen seiner geplanten Teilnahme an der Islam-Demo in Bern mit einem Einreisverbot belegt – und in der Presse als «Hass-Prediger» betitelt wurde, weht ihm ein eisiger Wind entgegen.
Ibrahim: «Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland werden wir von Moscheen seither kaum mehr eingeladen. Man hat uns sozusagen den Gebetsteppich unter den Füssen weggezogen.»
Vogels Geschäftsführer behauptet, dass in der Schweiz und Deutschland die Staatsschützer die Moschee-Verantwortlichen davor warnen, den Islam-Prediger Vogel einzuladen.
«Die Leute werden eingeschüchtert und wir als gefährliche Gruppe dargestellt. Dabei wollen wir nur junge Islamisten von der Strasse in die Moscheen zum Beten holen, damit sie auf dem rechten Pfad wandeln», sagt Ibrahim.
Der Druck sei so immens, dass sie ihre Arbeit im Moment kaum mehr tun können, behauptet Vogels rechte Hand.
Statt wie ein Radikal- tönt Pierre Vogel jetzt eher wie ein Jammeri-Prediger.
play
Pierre Vogel: Einst war er Boxer, jetzt predigt er den Islam. (Screenshot Youtube)