BERN - In den letzten 36 Stunden prasselten beachtliche Regenmengen auf die Schweiz herunter. Am Alpennordhang gabs bis auf 1500 Meter Schnee. Mit dem interaktiven Slider können Sie selber sehen, wie schnell es in den Bergen Winter werden kann.
Das Wetter hat den Wechsel zum Herbst hinter sich. Eine Kaltfront, welche die Schweiz gestern erreicht hat, sorgt für Bibber-Klima: Die Schneefallgrenze fiel in der vergangenen Nacht am Alpennordhang bis auf 1500 Meter.
«Weil der Boden noch warm ist vom Sommer, hat der Schnee dort aber nicht angesetzt», sagt Reto Vögeli von MeteoNews.
«Bis auf 1600 Meter wurde die Landschaft aber leicht angezuckert», sagt der Meteorologe weiter. Richtig weiss sei es ungefähr ab 1700 bis 1800 Meter über Meer geworden. «Auf dem Säntis gab es eine 7 Zentimeter dicke Schneedecke. Auf dem grossen St. Bernhard wurden 3 Zentimeter gemessen.»
Ansonsten sei es schwierig, konkrete Messwerte zu nennen, weil die Schneedecke nur dünn sei. Soviel ist klar: In St. Moritz GR hat es trotz Schneeflocken nicht für eine verschneite Landschaft gereicht.
Jedenfalls gab es in den letzten 36 Stunden verbreitet beachtliche Niederschlagsmengen. In Schwyz wurden beispielsweise 67,8 mm gemessen, auf dem Napf 61,2 mm.
«In den nächsten Tagen wird der meiste Schnee wieder wegschmelzen», sagt Vögeli. «Morgen steigt die Nullgradgrenze wieder auf 4000 Meter.» Es könne natürlich trotzdem sein, dass an schattigen Plätzen etwas Schnee hängenbleibe. Trotzdem: «Wandern sollte am Wochenende kein Problem sein.»
Bereits heute bessert sich das Wetter nach den letzten Regengüssen. Ab morgen soll dann meist die Sonne scheinen. (noo)
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