32000 Tonnen Güsel pro Jahr Promis gegen Abfallberge der SBB

  • Publiziert: 20.02.2012
  • Karin Müller
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Gilbert Gress und Christa Rigozzi als Comic. Spiel: www.sbb.ch/entsorgen.

(zvg)

Gruusig aber wahr: 32'000 Tonnen Abfall kommen in Zügen und auf Bahnhöfen jedes Jahr zusammen. Um die Abfallberge zu bekämpfen, lancieren die SBB eine Plakatkampagne. Prominente Aushängeschilder sind Christa Rigozzi, DJ Antoine, Gilbert Gress und Ariella Käslin.

Im Jahr 2011 hat die SBB fast 32‘000 Tonnen Abfälle gesammelt und zusätzlich 5730 Tonnen Altpapier, 51 Tonnen Glas und 159 Tonnen Plastikflaschen rezykliert. Der Abfallberg wächst stetig: Zeitungen, Kaffeebecher und Fast-Food-Verpackungen werden immer öfter in Zügen und Bahnhöfen liegengelassen.

Studien haben gezeigt, dass sich die Sauberkeit von Zügen und Bahnhöfen positiv auf die Kundenzufriedenheit auswirkt. Aus diesem Grund lanciert die SBB heute eine nationale Plakatkampagne gegen Littering. Das Ziel sind weniger in Zügen und Bahnhöfen liegengelassene Abfälle.

Die Kampagne wird von vier Schweizer Persönlichkeiten unterstützt – Gilbert Gress, Christa Rigozzi, Ariella Käslin und DJ Antoine leihen der Kampagne bis zum 11. März 2012 ihre Gesichter. Die Persönlichkeiten weisen dabei auf goldene Regeln hin: „Werfen Sie Ihren Müll in die dafür vorgesehenen Abfalleimer in Zügen und in Bahnhöfen, legen Sie die gelesenen Zeitungen auf Hut- und Gepäckablagen oder auch in die dafür eingerichteten Zeitungsbehälter in den Zügen.“

Promis als Comic-Trashfighter

Im Online-Game Trashbusters können Sie nämlich als Abfalljäger in der Person von Gilbert Gress, Ariella Kaeslin oder DJ Antoine die schöne Prinzessin Christa Rigozzi aus den Fängen des bösen Müllmonsters befreien. Die tüchtigsten und tapfersten Befreier der Prinzessin erhöhen ihre Chance, schon bald in der SBB Königsklasse zu reisen.   

Das Spiel ist auf www.sbb.ch/entsorgen zu finden.

Neues Recyclingkonzept in Städtebahnhöfen

Die SBB testet zudem in neun grossen Bahnhöfen ein neues Recyclingkonzept. Hierfür werden verschiedene Abfalleimer für eine separierte Entsorgung von PET, Alumi-nium, Glas und Papier aufgestellt. Die Testbahnhöfe sind Zürich, Bern, Zürich Oerlikon, Stadelhofen, Luzern, Bellinzona, Lausanne, Biel und Chur.

 

 

Kommentare (2)

  • Sämi  Stirnemann
    es ist schon traurig, dass die SBB die Schweizer Bevölkerung
    erziehen muss, und, achtung, es sind nicht NUR die Jungen,
    sondern auch UNSERE 40-50 - Jährigen haben leider keinen
    Anstand mehr gelernt - das muss auch mal gesagt sein. Gerade
    diese 40-50-Jährigen wuchsen auf als es von Amerika aus hiess, man soll den Kinsern mehr Freiheit lassen- das Resultat haben
    wir nun, denn die Eltern derer konnten schon nicht mehr erziehen. Es gibt ein Sprichwort, mit dem Anfang, zu/im Hause muss beginnen - oder was Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nicht mehr, voilà - mein Alter 84 Jahre uns wurde noch was begebracht !!
    • 21.02.2012
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  • robi  wilmann , triengen
    für die preise welche die sbb verlangt kann sie ja wohl noch den abfall entsorgen mein gott habn die keine anderen sorgen??
    • 20.02.2012
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