Post Rückläufige Briefmengen und Margendruck drücken Gewinn der Post

Die Post kämpft mit rückläufigen Briefmengen und Margendruck im Pakethandel. Der Konzerngewinn für die ersten drei Quartale 2016 liegt mit 466 Millionen Franken um 37 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert.

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Weniger Briefpost und Negativzinsen machen der Post zu schaffen. KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

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Auch das Betriebsergebnis (EBIT) ist rückläufig, wie die Post am Donnerstag mitteilte. Dieses sank von 640 auf 593 Millionen Franken. Hauptgrund für die Entwicklung sei das tiefere Ergebnis im Kommunikations- und Logistikmarkt, schreibt der Konzern.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der PostFinance konnte um 59 Millionen auf 410 Millionen Franken gesteigert werden. Dies allerdings nur dank nicht wiederkehrender Erträge aus dem Verkauf von Aktienbeständen und einer Beteiligung.

Der negative Trend im operativen Geschäft der PostFinance werde sich in den kommenden Jahren fortsetzen, schreibt die Post. Denn aufgrund des Kreditverbots sei es im aktuellen Negativzinsumfeld immer schwieriger, die Kundengelder noch profitabel anzulegen.

Besser sieht es im Personenverkehrsmarkt aus. PostAuto konnte das Betriebsergebnis um eine Million Franken auf 30 Millionen steigern. Mit ein Grund seien die tiefen Treibstoffpreise. Der Preisdruck bleibe aber auch in diesem Bereich unverändert, weil die öffentliche Hand Mittel kürze.

Die Post rechnet damit, dass die finanziellen Ziele des Bundes 2016 erreicht werden. Im gegenwärtigen angespannten Umfeld werde es aber zunehmend schwieriger, diese zu erfüllen. Der Konzerngewinn für das ganze Jahr dürfte unter dem Niveau des Vorjahres liegen. (SDA)

Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
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