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Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz (CVP/SG) steht nach dem Wirbel rund um den Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) unter Polizeischutz. Grund dafür sind Drohungen, die bei der Präsidentin der Subkommission EJPD eingetroffen sind.
CVP-Generalsekretär Reto Nause bestätigte auf Anfrage entsprechende Berichte im «SonntagBlick» und in der «SonntagsZeitung». «Frau Meier-Schatz wurde mit E-Mails, Telefonanrufen und Post eingedeckt, die Drohungen enthalten», sagte Nause.
Die Nationalrätin darf ihre Briefe und Pakete nicht mehr selber öffnen und wird rund um die Uhr bewacht. Am Freitag hätten sie zwei Sicherheitsbeamte zum Schweizer Fernsehen nach Zürich begleitet, wo sie an der Politsendung «Arena» teilnahm.
Laut Nause treffen auch beim CVP-Generalsekretariat täglich E-Mails ein, deren Inhalt «nicht zitierfähig» sei. Nause gab an den Drohungen gegen Meier-Schatz dem Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli die Schuld: «Mörgeli hat seine Äusserungen sehr gezielt auf die Person zugespitzt.» Mit seiner Wortwahl habe er Meier-Schatz als Ursache für die Kritik an Bundesrat Christoph Blocher dargestellt.
«Der geistige Boden für die Drohungen stammt von Mörgeli», schloss Nause. (AP)
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War Christoph Mörgeli mit seinen Äusserungen der Auslöserfür die Drohungen? (Keystone)