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Der kleine Bleon (10 Monate) sass im Kinderwagen, als der Pitbull angriff und dem Baby in den Kopf biss (BLICK berichtete exklusiv). Der Pitbull wurde von der Polizei mitgenommen, aber später seinem Besitzer zurückgegeben, da es als nicht aggressiv beurteilt worden war. Er sein ein liebes Tier, fand die Polizei.
«Wir sind entsetzt, dass der Hund wieder frei ist», sagte der Vater des attackierten Babys zu BLICK.
Heute nach Veröffentlichung des BLICK-Artikels reagierte Polizeidirektorin Jacqueline de Quattro. Sie ordnete an, den Pitbull sofort wieder in Gewahrsam zu nehmen.
«Die Freilassung war falsch»
«Der Hund muss genau untersucht werden», sagte die Polizeidirektorin im Westschweizer Radio RSR. Ihr erscheine dessen Freilassung falsch, sagte sie weiter und versprach, Massnahmen zu ergreifen: «Das darf nicht wieder vorkommen.»
Zudem gehört der Hund zu jenen drei Hunderassen, die im Gesetz als gefährlich eingestuft werden. Im Kanton Waadt müssen die Besitzer daher ihre Hunde anmelden und einen Test absolvieren, um eine Bewilligung zu erhalten. Dies sei in diesem Fall nicht geschehen, sagte de Quattro.
Angestellte betreute fünf Hunde gleichzeitig
Der Vorfall ereignete sich vergangenen Mittwoch. Eine Angestellte eines Hundehütedienstes war mit insgesamt fünf Hunden unterwegs, die alle an flexiblen Leinen angebunden waren. Der besagte Pitbull stürzte sich ohne ersichtlichen Grund auf den Knaben, der im Kinderwagen sass. (sda/gux)