Polizei jagt den Porsche-Bluffer
Der junge Mann mit der Sonnenbrille. Er wird wohl bald bereuen, dass er auf dem Internet-Video so frech die Zunge rausstreckt.
Von Karin Baltisberger | Aktualisiert um 23:36 | 09.04.2008
Das Autoradio ist auf voller Lautstärke. Drei junge Männer fahren mit einem Porsche-Cabrio durchs Zürcher Seefeld. In der 50er-Zone drückt der Lenker aufs Gas. Dann packt er sein Handy aus und telefoniert. Frech streckt er seine Zunge raus. Der Beifahrer filmt alles mit seiner Kamera.
Seit Oktober 2007 ist das Video auf YouTube. Gestern zeigte BLICK den Porsche-Bluffer und stellte das Raser-Video auf Blick.ch.
Jetzt kennt auch die Zürcher Justiz das Gesicht des frechen Porsche-Fahrers. «Die Jugendlichen scheinen tatsächlich zu schnell unterwegs zu sein», sagt Staatsanwalt Jürg Boll.
Er habe das Video an den Wissenschaftlichen Dienst weitergegeben, um herauszufinden, wie schnell die jungen Männer wirklich waren. «Die Polizei wird nun versuchen, die Männer zu finden», sagt Boll.
Dieses Video ist kein Einzelfall. Auf Internetplattformen wie YouTube geben Dutzende Jugendliche mit ihren wahnwitzigen Rasereien an. Die Kantonspolizei Basel-Landschaft schnappte zwei Bluffer, die sich bei einer massiven Geschwindigkeitsübertretung filmten. Davon erfahren habe sie erst dank einem Tipp aus der Bevölkerung.
Ohne den BLICK-Artikel hätten wohl auch die Zürcher Behörden nie etwas vom Porsche-Raser erfahren. «Das Internet ist riesig und solche Videos zu finden und zu identifizieren ist sehr schwer», sagt Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi. Der Aufwand sei zu gross, um gezielt nach Rasern zu suchen.
Dem Staatsanwalt sind die Hände gebunden. «Wir können nur handeln, wenn wir brauchbare Beweismittel haben», erklärt Boll.
Liefern soll diese Beweise die Bevölkerung, indem sie solche Raservideos bei der Polizei meldet. Boll: «Wir möchten die Dunkelziffer an Verkehrsdelikten natürlich möglichst klein halten.»
Die Zürcher Stadtpolizei sucht nun nach dem Porsche-Raser und seinen beiden Kollegen. Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet, der die Personen identifizieren könnte.
Aber offensichtlich haben die Filmer jetzt kalte Füsse bekommen. Seit gestern Nachmittag ist ihr Raser-Video nicht mehr auf YouTube zu finden.
Seit Oktober 2007 ist das Video auf YouTube. Gestern zeigte BLICK den Porsche-Bluffer und stellte das Raser-Video auf Blick.ch.
Jetzt kennt auch die Zürcher Justiz das Gesicht des frechen Porsche-Fahrers. «Die Jugendlichen scheinen tatsächlich zu schnell unterwegs zu sein», sagt Staatsanwalt Jürg Boll.
Er habe das Video an den Wissenschaftlichen Dienst weitergegeben, um herauszufinden, wie schnell die jungen Männer wirklich waren. «Die Polizei wird nun versuchen, die Männer zu finden», sagt Boll.
Dieses Video ist kein Einzelfall. Auf Internetplattformen wie YouTube geben Dutzende Jugendliche mit ihren wahnwitzigen Rasereien an. Die Kantonspolizei Basel-Landschaft schnappte zwei Bluffer, die sich bei einer massiven Geschwindigkeitsübertretung filmten. Davon erfahren habe sie erst dank einem Tipp aus der Bevölkerung.
Ohne den BLICK-Artikel hätten wohl auch die Zürcher Behörden nie etwas vom Porsche-Raser erfahren. «Das Internet ist riesig und solche Videos zu finden und zu identifizieren ist sehr schwer», sagt Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi. Der Aufwand sei zu gross, um gezielt nach Rasern zu suchen.
Dem Staatsanwalt sind die Hände gebunden. «Wir können nur handeln, wenn wir brauchbare Beweismittel haben», erklärt Boll.
Liefern soll diese Beweise die Bevölkerung, indem sie solche Raservideos bei der Polizei meldet. Boll: «Wir möchten die Dunkelziffer an Verkehrsdelikten natürlich möglichst klein halten.»
Die Zürcher Stadtpolizei sucht nun nach dem Porsche-Raser und seinen beiden Kollegen. Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet, der die Personen identifizieren könnte.
Aber offensichtlich haben die Filmer jetzt kalte Füsse bekommen. Seit gestern Nachmittag ist ihr Raser-Video nicht mehr auf YouTube zu finden.
Mehr zum Thema
Angebot
Schweiz
Blick.ch











