Mit einem «Salam aleikum» (Friede sei mit euch) beginnt die neuste Video-Botschaft des Islamisten
Pierre Vogel auf seiner Homepage: Doch mit dem Frieden ist es damit schon vorbei. Zehn Minuten lang wird in Vogels Namen die Schweiz beschimpft. Der Islam-Prediger wurde letzten Samstag mit einem Einreiseverbot in die Schweiz belegt.
Mit ganz ruhiger Stimme werden die Aussagen vorgelesen – sie sind unmissverständlich:
- Er bezeichnet das Ja zum Minarettverbot als «Rechtsrutsch hin zum Faschismus», der sich ausbreiten wolle.
- Er bezeichnet das Einreiseverbot gegen ihn als «Verletzung der Grundrechte». Deshalb stellt er in Zweifel, dass man die Schweiz noch als Demokratie ansehen könne.
- Er bezeichnet die Schweiz als Aggressor und befürchtet «Massenverhaftungen von Islam-Predigern».
- Er warnt die Schweizer Regierung davor, den Islam weiter zu bekämpfen. Er droht damit, islamische Staaten aufzurufen, dass diese Schweizer Diplomaten ausweisen.
- Er warnt die Eidgenossen indirekt vor Terroranschlägen, weil für ihn klar ist, dass es wegen dem Ja zum Minarett-Verbot «zu Reaktionen von radikalen Muslimen kommen wird».
Bevor sich der Sprecher mit einem «
Salem aleikum» verabschiedet, ruft er «gemässigte, nicht islamophobe Staaten» wie Deutschland auf, auf die radikale Schweiz einzuwirken.