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Bereits 2004 hatte Pfizer – für die Männer hat die Firma Viagra im Sortiment – die Schweizer Frauen mit einem Mega-Mailing beglücken wollen. Die Broschüre «Kopfschmerzen oder Migräne? Ein Ratgeber» sollte ein hauseigenes Mittel anpreisen.
Doch am 10. August dieses Jahrs kam das Verdikt des Bundesgerichts: einstampfen! Denn es könnte «der Eindruck entstehen, dass Arzneimittel der Gruppe Triptane bei den meisten Migräneanfällen anderen Arzneimitteln überlegen sind. Dies entspricht nicht den Tatsachen».
Zur Strafe musste Pfizer all den Frauen, denen die grossmäulige Werbung verschickt wurde, jetzt ein Berichtigungsschreiben senden. Peinlich. Und ausserdem habe die Sache rund eine halbe Million Franken gekostet, gab Unternehmenssprecher Jean Christophe Britt zu.
Gegenüber «Blick Online» kritisierte Britt, das Urteil sei mit so massiven Auflagen verbunden, dass die Informationsfreiheit der ganzen Pharma-Branche eingeschränkt werde.