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Mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Waffen haben VBS-Chef Samuel Schmid und Armeechef Christophe Keckeis immer dagegen gekämpft, dass ihre Soldaten die Waffen nach dem Dienst im Zeughaus abgeben müssen.
«Die Armeeführung muss endlich auch dafür zur Verantwortung gezogen werden, was dann mit diesen Waffen angestellt wird», sagt der grüne Nationalrat Josef Lang. Dass Schmid nach jeder neuen Sturmgewehr-Tragödie den Angehörigen sein Beileid ausdrückt, reicht dem Armeekritiker nicht länger: «Eine Klage gegen die Armee und das VBS ist jetzt zu prüfen», meint Lang.
Schützenhilfe leistet der linke Mitstreiter Josef Zisyadis (PdA, 51). «Die Familie des Opfers muss in erster Linie entscheiden, ob sie gegen die Verantwortlichen der Armee eine Klage auf Schadenersatz einreichen will», meint der prozesserprobte Politiker.
Vor Bundesgericht hatte er im Sommer den Kanton Obwalden we-gen seines Steuersystems in die Knie gezwungen. «Falls sich die Angehörigen dazu entscheiden, brauchen sie Unterstützung», meint Zisyadis.
Sein Appell: «Alle Kollegen, die bei der Revision des Waffengesetzes im Juni dafür gestimmt haben, die Sturmgewehre im Zeughaus zu deponieren, sollten gemeinsam helfen. Politisch und finanziell.»