Parc Adula gescheitert Bündner und Tessiner schicken Nationalpark-Projekt bachab

Nur acht von 17 Tessiner und Bündner Gemeinden haben sich für den «Parc Adula» an der Urne ausgesprochen. Damit scheiterte das Projekt, welches als erste demokratisch legitimierte Nationalparkgründung in die Geschichte hätte eingehen können.

Parc Adula: Tessin & Graubünden stimmen gegen Nationalpark play
Rund um das Rheinwaldhorn (Adula) wird es keinen Nationalpark geben - das Projekt scheiterte am Sonntag an der Urne. KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

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Vor allem das Nein aus der Kernzonengemeinde Blenio TI wog schwer. Die Kernzone des geplanten Parc Adula sollte 145 Quadratkilometer umfassen, wobei 54,5 Quadratkilometer auf Blenio entfielen. Der Artikel 16 der Pärkeverordnung des Bundes schreibt vor, dass die Fläche einer Nationalpark-Kernzone in den Alpen mindestens 100 Quadratkilometer betragen muss.

13 von 17 Gemeinden hätten ausserdem für den Parc Adula stimmen müssen - am Ende konnten sich aber nur acht Gemeinden für das Projekt erwärmen, neun sagten demnach «Nein».

Für den zweiten schweizerischen Nationalpark war ein Gebiet vorgesehen, das sich von Disentis im Bündner Oberland bis nach Buseno im südlichen Miso erstrecken sollte. Es umfasste im Westen zudem drei Tessiner Gemeinden. (SDA)

Publiziert am 27.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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