Paarungszeit im Wallis: Gibts bald noch ein Wolfsrudel in der Schweiz?

WALLIS - Der Wolfbestand in der Schweiz könnte weiter ansteigen. Im Wallis sind gleich fünf neue Wölfe unterwegs. Die Experten rechnen mit einer Rudelbildung, da jetzt die Paarungszeit anbricht.

Der Wolf könnte sich in der Schweiz wegen der Paarungszeit mehr ausbreiten. play

Der Wolf könnte sich in der Schweiz wegen der Paarungszeit mehr ausbreiten.

Daniel Hubacher
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Schweiz

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Ein Wolfsrudel ist bekanntlich seit geraumer Zeit im Bündnerland unterwegs, nun könnte sich aber auch im Wallis eines breit machen. Die Walliser Wildhüter sind täglich auf den Fährten der Wölfe unterwegs. Und das mit Erfolg: «Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in meiner Amtszeit jemals so viel Spuren und Proben registiert haben», sagt der Walliser Jagdchef Peter Scheiber gegenüber dem «Walliser Boten». 

Die Spuren haben ergeben, dass sich in der Augstbord-Region zwei, wenn nicht sogar drei Wölfe aufhalten. Und im Lötschental haben die Wildhüter zwei weitere der Raubtiere entdeckt. Auffällig bei der Spurensicherung sei, dass es sich um Doppelspuren handle. Sprich: Die Wölfe sind paarweise unterwegs. Das ist zurzeit von grosser Bedeutung, denn die Wölfe sind in der Paarungszeit. So könnte sich der Wolf im Wallis erstmals fortpflanzen und ein Rudel bilden.

Calanda-Rudel hat Schonfrist

Im Graubünden streift das Calandarudel durch die Wälder. Dort hat der Schnee die Wölfe in die Talnähe getrieben. Gemäss Berichten aus der Bevölkerung treiben sie sich oft bei den Dörfen Trimmis, Haldenstein und Felsberg um.

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Die Jungwölfe am Calanda sind zum Abschuss freigegeben.

 

Jedoch nicht in unmittelbarer Nähe. Deshalb werde noch keine Jagd auf das Rudel betrieben. Dies, obwohl die Wölfe im letzten Dezember bereits zum Abschuss freigegeben wurden. Mit der Tötung der Jungtiere soll das Verhalten des Rudels beeinflusst werden. (nbb)

Publiziert am 16.02.2016 | Aktualisiert am 17.03.2016
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4 Kommentare
  • Loris  Frey 16.02.2016
    Ich denke wenn die DI angenommen würde, auch die Wölfe bei einem 2. Delikt automatisch ausgeschaffen werden, da es sich hauptsächlich um Migranten handelt.
  • Pierre  Müller aus Winterthur
    16.02.2016
    Glaub ich nicht. Hier wird alles abgeschossen, sobald es Schafe, Ziegen oder Kälber reisst. Es dauert nicht lange, und die CH ist wieder Wolfs-los.
  • Friedrich  Nellen aus Naters
    16.02.2016
    Lass doch die Wölfe leben. Je mehr Wölfe desto besser. Dann wird die Schafhaltung in den Alpen eingestellt und der Bund kann das Geld für die Subventionen von Schafen einsparen.
    Und das Gute ist noch, ohne die Schafe werden die Alpweiden nicht abgegrast und es findet wieder ein natürliche Verwilderung und Vergandung der Alpenweiden statt. So können sich die Wölfe richtig wohlfühlen und in freier Wildbahn Rehe, Gemsen u.a. jagen. Und sobald es genug Wölfe hat, braucht es auch keine Jäger mehr.
    • Marcus  Trajanus aus Münchenstein
      16.02.2016
      Ouuuuu....was sie das sagen...gefährlich...sie wissen, dass sie im "Wolfshasser-Kanton" leben....so Zitate wie ihre stimmen zwar, die mag man aber dort gar nicht....