Zum zweiten Mal innert weniger Tage Hat die Glockenklau-Mafia wieder zugeschlagen?

WATTWIL SG - In Wattwil SG haben Einbrecher gestern in einem Einfamilienhaus Viehglocken im Wert von über zehntausend Franken gestohlen. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes «Senntum»: Drei gestimmte Schellen mit einem hohen Sammlerwert.

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Diese 26 Kuhglocken wurden vor etwa zehn Tagen in Gerlafingen geklaut. Ähnliche wurden nun auch gestern in Wattwil gestohlen. Ralph Donghi

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Vor zehn Tagen wurden bereits bei Hans-Ruedi Rohrbach (72) in Gerlafingen SO acht Kuhglocken gestohlen (BLICK berichtete). Und gestern nun auch im Kanton Sankt Gallen. Wer die Täter sind, ist unklar, auch ob es sich um dieselben Personen handelt.

Fest steht: Die Viehglocken, die seit gestern in Wattwil SG fehlen, haben einen Sammlerwert in Höhe von über zehntausend Franken. Denn es handelt sich dabei um sogenanntes «Senntum» – grosse Schellen mit verzierten breiten Riemen, die von Sennen an Festivitäten wie ein Instrument gespielt werden. Das besondere daran ist, dass ihr Klang aufeinander abgestimmt wurde.

Die Glocken wurden gestern in der Zeit zwischen 9.30 Uhr und 19 Uhr in einem Einfamilienhaus an der Hohe Laad in Wattwil gestohlen, sagt Hanspeter Krüsi, Polizeisprecher der St. Galler Kantonspolizei. (SDA/stj)

Publiziert am 04.10.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
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1 Kommentare
  • Paul  Entlebucher 04.10.2016
    Leider ist der Respekt in allen Bereichen verloren gegangen und eine Kultur der Selbstbedienung hat sich breit gemacht: Globalisierung-sei-dank. Da nur mit lächerlichen Strafen gerechnet warden muss, ist auch kein Risiko dabei, andere Leute zu betrügen und zu beklauen. Wie wäre es mit einem"richtigen" Strafmass, analog dem Rasergesetz?