Weil er seine Tochter nicht ins Schwimmen lässt Knast für den Mühsam-Muslim von St. Margrethen

ST. MARGRETHEN - SG - Emir Tahirovic (40) liess seine Tochter nur mit Kopftuch in die Schule. Zudem verweigerte er ihr Skilager und Schwimmunterricht. Nun ziehen die Behörden die Notbremse: Der strenggläubige Bosnier muss vier Monate ins Gefängnis.

Legte sich einmal zu oft mit der Schule an: Emir Tahirovic aus St. Margrethen. play

Legte sich einmal zu oft mit der Schule an: Emir Tahirovic aus St. Margrethen.

Screenshot SRF

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In seiner Gemeinde ist er längst Persona non grata, jetzt hat es sich Emir Tahirovic aus St. Margrethen auch mit den Behörden verspielt. Weil der strenggläubige Bosnier seine 14-jährige Tochter nicht in den Schwimmunterricht schicken wollte, hat er eine viermonatige, unbedingte Haftstrafe auferlegt bekommen, wie SRF heute schreibt.

Sein Anwalt hat zwar Berufung gegen das Urteil eingelegt; er behauptet, man hätte nie nach einer Lösung mit seinem Mandanten gesucht und ihn gleich in die Ecke von Salafisten gestellt. Seine Aussichten auf Erfolg sind allerdings gering.

Die Behörden scheinen definitiv genug von den Extrawürsten zu haben, die der Mann mit dem markanten Bart ständig für sich einfordert.

Nationale Berühmtheit erlangte Tahirovic, als er seine Tochter nur noch mit Kopftuch in den Unterricht liess. Die Schulleitung wehrte sich zwar dagegen, doch Tahirovic ging bis vor Bundesgericht, um sein fundamentalistisches Diktat durchzusetzen – und bekam Recht.

Wenig später verweigerte der Bosnier seiner Tochter die Teilnahme am Skilager. Aus Sicht eines strenggläubigen Moslems dürften Kinder nicht ohne die Eltern übernachten, so seine damalige Begründung.

Und nun legte sich Tahirovic also schon wieder mit der Schulleitung an: Seine Tochter dürfe nicht in den Schwimmunterricht, weil man selbst unter einem Ganzkörper-Badeanzug ihre weiblichen Formen sehen könne, sagte er.

Vom Angebot der Schule, die 14-Jährige mit einem Taucheranzug ins Schwimmen zu schicken, wollte der radikale Vater nichts wissen. Das widerspreche seinem Glauben. Für diese Sturheit und die mangelnde Bereitschaft, sich an die Schweizer Gesetze zu halten, muss Tahirovic nun büssen.

Publiziert am 02.03.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016
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  • Betty  Rüdisüli 03.03.2016
    Mir tut die Tochter von Herzen leid. Hoffentlich schafft sie den Absprung und hoffentlich helfen ihr die Behörden dabei. Ansonsten ist sie mit 18 zwangsverheiratet und mit 20 vollverschleiert und 2-fache Mutter.
  • Roger  begre 03.03.2016
    Ganz einfach, "Aus-schaffen"
  • Wolfgang  Gallin aus Berlin
    03.03.2016
    tausende dieser fälle haben wir davon in deutschland. man denke nur an die arabischen großfamilien in berlin, welche vom sozialamt leben, einen ferrari fahren und ein vorstrafenregister der stärke eines kalenders haben. niemand von denen muss das land verlassen weil die Richter angst haben. das volk ist selber schuld, weil es sich alles gefallen läst!
  • Hans-Peter  Sutter 03.03.2016
    Vom "t" zum Kreuz...
    soso, der Herr sieht im kleinen "t" eine Missachtung seiner Religion, weil daraus ein Kreuz wird. Seltsam, die Kreuze auf unseren Banknoten störenden Salafisten nicht, auch lebt er in einem Land dessen Landesfahne ein Kreuz trägt. Bitte konsequent sein Herr Tahirovic, packen Sie Ihre Koffer...Saudi Arabien wäre eine Destination. Glaube kaum, das Bosnien solche Typen wie Sie durchfüttern will.
  • Peter  Lanz 03.03.2016
    Ihr könnt euch aufregen wie ihr wollt. Es wird sich nichts ändern. Wir arbeiten, er kassiert. Gewissen Kreise wollen das so und werden nichts daran ändern. Leider!