Überschall-Knalle Kampfjet-Einsatz in der Ostschweiz

Die Region St. Gallen ist heute von mehreren explosionsartigen Geräuschen aufgeschreckt worden. Der Grund: ein Einsatz der Luftwaffe wegen fehlendem Funkkontakt zu einem Flugzeug.

Überschall-Knalle wegen Kampfjet-Einsatz in der Ostschweiz play
Eine F/A-18 der Schweizer Armee.

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In der Region St. Gallen hat es heute mehrere Überschall-Knalle gegeben. Dies schreibt die Stadtpolizei St. Gallen auf Twitter.

Die Luftwaffe bestätigt auf Nachfrage von der Nachrichtenseite «watson», es habe eine luftpolizeiliche «Hot Mission» gegeben. Grund dafür soll ein fehlender Funkkontakt zu einem Linienflugzeug gewesen.

Bei Sichtkontakt mit dem F/A-18-Piloten habe der Linienflug-Pilot die Frequenz gewechselt. Somit habe die Sitaution bereinigt werden können. (noo)

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 03.09.2016
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11 Kommentare
  • Jasko  Kennsch , via Facebook 01.09.2016
    Bis wir mal von Fliegern angegriffen werden müssten ja Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien schon Platt sein und sollte das der Fall sein, dann können wir eh einpacken. Oder glaubt hier einer ernsthaft, dass die Schweizer Armee fähiger ist als die NATO Staaten? Ich bin definitv für Staatssicherheit. Wir brauchen bei weitem Mehr Polizei und spezielle Antiterroreinheiten. Was wir mit Flugzeugen gegen Sprengstoffgürtel anstellen wollen bleibt mir Schleierhaft.
    • Fritz  Frigorr 01.09.2016
      Eine Wahrheit, die natürlich hier keiner lesen will. Denn schliesslich hat die Schweiz ja die - angeblich- beste Armee der Welt. Die ist aktiv bevor die von Ihnen genannten Streitkräfte auch nur starten. Ironie aus!
  • Kunz  Rene 31.08.2016
    Immer wieder eine große Aufregung und großes Drama wegen einem Überschallknall. Ich bin überzeugt dass viele derselben Personen die sich in der Regel darüber beschweren bereitwillig und mit Vergnügen ein 30-45 Minuten Donnern lautstarkes Seenachtfest Feuerwerk besuchen und bestaunen und sich nie bei den Behörden über die belästigenden überlauten Autos und Motorräder mit Sportauspuff beschweren. Ich bevorzuge ein seltener Schutz Ansage Überschallknall über den täglichen Straßenlärm.
  • Thomas  Baumann 31.08.2016
    Ich schäme mich für einige oder viele hier gemachten Aussagen.
    Unsere Versicherung (Armee) wird ins lächlerliche gezogen und somit auch die Soldaten und auch der Pilot der leider sein Leben lassen musst.
    Sein Leben lassen musst, in einer Übung wo trainiert wird was wir hoffentlich nicht anwenden müssen, aber jeder einzelne im ernstfall vielleicht froh ist wenn man dann doch einmal die Hilfe von oben braucht. Schämt euch!

    Mein Beileid und viel Kraft den Hinterbliebenen!
  • rolf  sulzer 31.08.2016
    gegen welchen oder welche Feinde simulieren unsere Kampfjets eigentliche ihre Kampf-Übungen? Die haben doch keine Ahnung was bei einem Ernstfall abgeht. Das ist doch mehr oder weniger friedliches herumfliegen in den Bergen und dann noch mit dem Risiko von Zwischenfällen. Mit der heutige Technik liesse sich das alles in 3D und realitätsnah am Simulator üben und noch viel mehr.
  • Urs  Hagen 31.08.2016
    In jedem Land das gleiche Spiel, Bedrohungssituation, Einsatz, Erfolg. mit Speck fängt man Mäuse. Unsere Flugzeuge sind weit aus genug für die Schweiz, das Gebiet wird nicht grösser als 40000km² und das sind 200x200km da braucht es auf jeden Fall Überschall um ein Verkehrsflugzeug zu identifizieren. Falsche Frequenz? Da lachen die Hühner. Wir sind da doch nicht beim CB-Funk.
    • Vada  Morgana 31.08.2016
      Sie begreifen wohl gar nichts: Nicht, dass unsere Flugzeuge langsam end of life sind (F/A 18, die Tiger sinds bereits schon), dass Frequenzen in der Luftfahrt über Leben und Tod entscheiden (nicht so wie beim CB-Funk), und dass ein Verkehrsflugzeug nahe am Überschallpunkt fliegt und ein Jäger somit etwas mehr Geschwindigkeit braucht, um es einzuholen. Nur weiter so, Hagen.