Trotz Minus in der Kasse Rapperswil-Jona will den tiefsten Steuerfuss

Die St. Galler Gemeinde Rapperswil-Jona will künftig den tiefsten Steuerfuss im Kanton haben. Das überrascht: Nächstes Jahr ist ein fettes Minus budgetiert.

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Die Stadt am Zürchersee will den tiefsten Steuerfuss im Kanton St. Gallen haben. STEFFEN SCHMIDT

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Rapperswil-Jona soll die Steuern von 90 auf 80 Prozent senken. Dies beantragt der Stadtrat der Bürgerversammlung vom 1. Dezember. Rapperswil-Jona käme zusammen mit Balgach auf den tiefsten Gemeindesteuerfuss im Kanton.

Das Budget 2017 der Stadt sieht ein Defizit von 6,6 Millionen Franken vor, wie die Behörden im Antrag an die Bürgerversammlung schreiben. Trotzdem gebe es Spielraum für eine derart grosse Steuersenkung. Ein Grund seien die Überschüsse der letzten Jahre - 15 Millionen zusammen in den Jahren 2014 und 2015.

Als zweiten Grund für die Steuersenkung nennt der Stadtrat den Verkauf von Aktien der Erdgas Obersee AG (neu Energie Zürichsee Linth AG). Aus diesem vom Stadtrat beschlossenen Verkauf fliessen 44 Millionen in die Stadtkasse. Sie sollen «einen nachhaltigen und langfristigen Nutzen bringen», heisst es.

Wenn die Bürgerversammlung am 1. Dezember dem Budget und der Steuersenkung zustimmt, wird Rapperswil-Jona zur steuergünstigsten St. Galler Gemeinde - zusammen mit Balgach. Ebenfalls sehr tiefe Steuerfüsse haben Mörschwil mit 82 und Tübach mit 85 Prozent. (SDA)

Publiziert am 14.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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2 Kommentare
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    14.11.2016
    Ohne Touristen ist die Stadt leider leblos geworden! Vielleicht erhofft sich die Stadtregierung, dass dank tiefer Steuerbelastung ehemalige vergrämte Bewohner zurückkehren. Viel Glück, es gibt es einiges zu tun...
  • Alfred  Gerber aus Goldingen
    14.11.2016
    Rapperswil-Jona möchte sich ja gerne einen (illusorischen) Tunnel bauen lassen. Finanziert von Kanton und Bund. Warum statt Steuern hinunter fahren nicht mit dem Geld anhäufen für diesen Zweck beginnen?