SVP-Initiative Polizei soll Nationalität von Verbrechern nennen

  • Aktualisiert am 02.01.2012

ST. GALLEN – Die Junge SVP St. Gallen fordert mit einer kantonalen Volksinitiative: Die Staatsangehörigkeit von Tätern muss immer genannt werden.

Schluss mit der Verschleierung: Polizei und Justizbehörden sollen in Meldungen die Staatsangehörigkeit von Tätern und Tatverdächtigen zwingend nennen. Dies fordert die Junge SVP St. Gallen mit einer kantonalen Volksinitiative, die sie heute mit 4443 Unterschriften eingereicht hat.

Die Initiative «Sicherheit durch Transparenz» solle verhindern helfen, dass in Polizeimeldungen und Fahndungsveröffentlichungen «gewisse unbequeme Details einfach unter den Teppich gekehrt werden», erklärte Jeffrey Bleiker, Präsident der Jungen SVP St. Gallen. Bei eingebürgerten Tätern oder Tatverdächtigen soll die ursprüngliche Staatsangehörigkeit genannt werden.

Genug Stimmen für eine Volksintitiative

Die Junge SVP sei fähig, eine eigene Initiative zustande zu bringen, sagte Bleiker weiter. Für eine kantonale Volksinitiative braucht es mindestens 4000 gültige Unterschriften. (SDA/s5j)

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