Polizei sucht Peter Eberle (59) Knacki brauchte «eine Auszeit»

ST. GALLEN - Schon fast einen Monat ist ein Gefangener aus der Strafanstalt Gmünden bereits auf der Flucht. Am 1. August 2016 kehrte er aus einem Ausgang nicht in die Strafanstalt zurück.

Kantonspolizei St. Gallen sucht seit 1 Monat nach Gefangenem play
Die Kantonspolizei St. Gallen sucht diesen Mann: Peter Eberle (59).  KAPO ST. GALLEN

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Bereits seit fast einem Monat sucht die Kantonspolizei St. Gallen nach Peter Eberle (59). Der Gefangene der Strafanstalt Gmünden kehrte nach einem Ausgang nicht mehr zurück, wie die Kapo schreibt.

Brief an die Behörden

Heute ist nun ein Brief aufgetaucht, den Eberle an die Behörden schrieb. «In seinem Brief erklärte der Mann, er brauche eine Auszeit von ein paar Tagen – nachher werde er zurückkommen», sagt Joe Keel, Leiter des Amts für Justizvollzug des Kantons St. Gallen, gegenüber «St. Galler Tagblatt».

Als Begründung für seine Flucht habe Eberle zum einen angeführt, er sei zu Unrecht verurteilt worden. Zum anderen stelle der Strafvollzug eine zu grosse psychische Belastung für ihn dar.

Freiheitsstrafe wegen Betrug

Eberle wohnt eigentlich in Urnäsch. Das Kantonsgericht St. Gallen hatte ihn wegen gewerbsmässigem Betrug und weiteren Vermögensdelikten zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Seine Strafe hatte Eberle anfangs April selber aus der Freiheit angetreten. Er wurde im offenen Vollzug untergebracht.

Personen, welche Angaben zu Peter Eberle machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei St. Gallen und der Telefonnummer 058 229 49 49 zu melden. (stj)

Publiziert am 30.08.2016 | Aktualisiert am 12.10.2016
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10 Kommentare
  • Peter  Klein , via Facebook 30.08.2016
    Oje so viel Unwissen bei den Kommentarschreibern. Wenn jemand im offenen Strafvollzug ist (gilt auch in anderen Ländern) hat der Gefangene nach einiger Zeit das Recht auf einen unbegleiteten Ausgang. Passiert eigentlich täglich dass jemand raus darf. Er muss nach 24-48 Stunden wieder zurück und darf keinen Alkohol getrunken haben. Auch wird eine Leibesvisitation gemacht. Nur sehr selten kehrt jemand nicht zurück.
  • Paul  Entlebucher 30.08.2016
    Wahrscheinlich muss Herr Knacki seine sauer ergaunerten Dollars auf den Bahamas oder in Thailand in vollen Zügen ausgeben. Schliesslich war er ja seit ein paar Monaten am Arbeiten und jeder hat Ferien verdient.
  • hanspeter  kobelt 30.08.2016
    Immerhin hat der mann es geschafft, ohne Zellenoeffnende Beamtin seine Auszeit zu nehmen. War vermutlich grad keine zur Verfuegung? Da er ja "nur" ein Betrueger ist, kann man davon ausgehen, dass er niemandem umbringen wird. Schlimmer ist, dass auch gefaehrliche Inhaftierte das Weite suchen und somit eine latente Gefahr fuer die Akllgemeinheit darstellen. Vorschlag: Bereitet dem Mann bei seiner Rueckkehr einen schoenen Empfang und verwoehnt ihn ein bisschen! Er hat es verdient!
  • Anton  Keller 30.08.2016
    Einfach nur nächerlich. Machen diese Leute einfach nicht ihren Job?
  • Mac  Weber 30.08.2016
    Offener Vollzug. Ausgang. Flucht. Freiheitsstrafe. Strafe selber antreten.
    Hey Mann, was für ein Justizsystem haben wir eigentlich. Das ist ja das reinste Wunschkonzert. Ich glaub so etwas ist nur in der Schweiz möglich! Mann oh Mann!!!
    • Marco  Weber 30.08.2016
      Nein Herr Weber das ist nicht nur in der Schweiz so!