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Die Probleme fangen 2001 nach der Geburt der gemeinsamen Tochter an. «Meine Partnerin wurde immer sensibler, ja sogar realitätsfremd», erklärt Harald L.*
Eines Morgens bittet seine damals 3-jährige Tochter Diana ihn, ihr etwas vorzulesen. «Ich sass mit ihr im Wohnzimmer und streichelte sie am Rücken», schildert der Kunsthändler aus dem Kanton St. Gallen. Als seine Lebenspartnerin reinkommt, wird sie hysterisch. «Sie schrie mich an, was ich da mache.»
Und auch sonst will sie nicht, dass der Vater die kleine Diana irgendwohin mitnimmt oder alleine mit ihr ist. «Ich habe mich dann getrennt. Es ging einfach nicht mehr», sagt Harald L.
Die beiden haben vorerst das gemeinsame Sorgerecht.
Drei Monate nach der Trennung geht die Mutter zur Polizei. «Sie zeigte mich an wegen sexuellen Missbrauchs an unserem Kind», erklärt Harald L. Es sei ihr dabei vor allem darum gegangen, das alleinige Sorgerecht zu erwirken.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen tritt nicht auf die Anzeige ein. Die Beschuldigungen sind haltlos. «Doch sie hörte damit nicht auf. Bei jeder Gelegenheit erzählte sie den Behörden, dass ich ein Kinderschänder sei», sagt Harald L. Und damit schafft sie es immer wieder, Diana ihrem Vater vorzuenthalten.
Harald L. zeigt seine Ex-Partnerin wegen Ehrverletzung an. Er bekommt wieder recht. Die Beschuldigungen sind frei erfunden, stellt das Gericht fest. Die Mutter von Diana muss eine Busse bezahlen. «Doch sie gibt nicht auf. Sie suchte sich einen Psychologen, der ihr bestätigte, dass das Kind Angst vor mir hat. Und die Behörden glauben ihr immer noch», erzählt Harald L. Seither darf er seine Tochter nur noch in einem Kinderhaus unter Beobachtung sehen.
Am 21. Januar steht die Mutter von Diana erneut wegen der Verleumdungen vor Gericht.
Harald L. gibt nicht auf: «Ich will jetzt das alleinige Sorgerecht bekommen.»
* Name der Redaktion bekannt