Mehrere Fälle von Vogelgrippe Freilandhaltung in Teilen der Ostschweiz verboten

Nach mehreren Fällen von Vogelgrippe im Raum Bodensee wurden nun die Sicherheitsbestimmungen auch in der Ostschweiz angepasst. Betroffen ist das St. Galler Rheintal und Teile vom Appenzellerland.

Vogelgrippe: Freilandhaltung in Ostschweiz wegen Seuche verboten play
In der Bodenseeregion wurde Vogelgrippe nachgewiesen. Vincent Yu

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In einem Nutzgeflügelbetrieb in Vorarlberg sind Fälle von Vogelgrippe festgestellt worden. Deshalb gelten für Geflügelhalter im unteren St. Galler Rheintal und angrenzenden Appenzellerland ab sofort ergänzende Schutzmassnahmen.

Die österreichischen Veterinärbehörden bestätigten den Ausbruch der Vogelgrippe in einem Freiland-Trutenmastbetrieb am Vorarlberger Bodenseeufer, wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, wie die St. Galler Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

Rund um den betroffenen Betrieb wurden eine Schutz- und eine Überwachungszone verfügt. Die Überwachungszone reicht auch in die Schweiz. Die Kantonstierärzte ordnen per Verfügung in dieser Zone strenge Schutzmassnahmen für alle Geflügelhaltungen an. Letztere ergänzen die von den Bundesbehörden entlang des Bodensees angeordneten Vorschriften.

Freilandhaltung verboten 

In der Überwachungszone dürfen Hausgeflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel bis auf Weiteres nur in geschlossenen Ställen gehalten oder in einen überdachten Wintergarten gelassen werden. Die Freilandhaltung ist verboten.

Geflügel und Bruteier dürfen nicht in die oder aus der Zone verbracht werden. Der Kantonstierarzt kann Ausnahmen bewilligen. Die Geflügelhalter müssen ihre Tiere beobachten und seuchenverdächtige Tiere melden. Weiter sind Hygienemassnahmen zu treffen, welche die Einschleppung des Virus verhindern. In der Ostschweiz sind bis anhin keine Verdachtsfälle beim Nutzgeflügel bekannt. (SDA)

Publiziert am 11.11.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016
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