Keine Freiwilligen in der Ostschweiz Pornostars müssen Nacktwandern

ST.GALLEN - SG - Sie fanden keine Freiwilligen unter ihren Bekannten. Darum mussten die Filmer von «Die zehn Verbote» beim Thema Nacktwandern auf professionelles Personal ausweichen.

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«Zum Teil haben die Leute unerwartet tolerant reagiert», sagt der Journalist und Schauspieler Sandro Zulian. Der St. Galler war gestern zum ersten Mal in seinem Leben nackt auf Wanderwegen unterwegs.

Die Hüllen liess der 23-Jährige für den Dokumentarfilm «Die zehn Verbote» fallen. Als Reporter begleitet er im Film jedes «Verbot». «Nach ersten Hemmungen habe ich mich daran gewöhnt, aber hell begeistert bin ich nicht.»

Gedreht wurde in de Nähe von Herisau und auf St. Galler Gebiet. Gehemmt hat den Schauspieler unter anderem auch die Anwesenheit der beiden speziellen Mitwanderinnen: «Mit der Nacktheit hatten sie keine Probleme.»

Kein Wunder: Einerseits war da «Maggie», eine junge St. Gallerin aus der Gothic-Szene, und das Zürcher Pornomodel «Aviva Rocks». Mit ihren pinkfarbenen Haaren marschiert sie sehr gelassen vor der Kamera durch die Landschaft.

Nonsensverbote in der Politik

«Für diese Szenen haben wir keine Freiwilligen unter unseren Bekannten gefunden», sagt der Ostschweizer Journalist und Regisseur Stefan Millius. Was genau gestern alles ablief, wollen die Filme­macher aber nicht verraten. Nur so viel: «Die Truppe hat doch für einiges Aufsehen gesorgt.»

Der Film «Die zehn Verbote» wird im Herbst 2015 in die Schweizer Kinos kommen. Darin geht es um die Tendenz, dass in der Schweiz immer mehr Verbote Einzug halten.

In zehn Kapiteln werden unter anderem das Rauchverbot, das Burkaverbot im Tessin oder Hotpantsverbot an Schulen thematisiert. Grundlage sind einerseits Interviews mit Politikern und Betroffenen. Bereits im Kasten ist das Rauchverbot, gestern war das Nacktwandern dran.

«Wir möchten zeigen, was in der Schweiz zum Teil für Nonsens-Gesetze verabschiedet werden», sagt Zulian.

Publiziert am 25.08.2014 | Aktualisiert am 25.08.2014
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14 Kommentare
  • Tom  Emmenegger 26.08.2014
    Nichts gegen Nacktheit, aber mit diesen fürchterlichen Tattoos würden die allenmal besser Kleider tragen, insbeondere das Gotic Model. Einfach nur grässlich!
  • Herbert  Staub 26.08.2014
    Wir wollen keine fremden Richter, wir lassen uns kein EU Recht auf zwingen und wir sind ein freies stolzes Volk.
    Nur knebeln wir uns selber. Es wird auf dieser Welt, kein Volk geben, ausser den Schweizern, die sich die Freiheit, Stück für Stück, selber wegnehmen. Also kurz gesagt: Dümmer geht nümmer
    • Bernd  Lehnherr aus Torrevieja
      26.08.2014
      Kopfschuetteln ist das Resultat auf Ihren Kommentar.Was hat denn das wieder mit der EU ZU TUN.Vollkommen daneben.Auch ich wehre mich vehement gegen einen Beitritt der Schweiz zur EU.Aber jeden Mist gleich mit der EU in Verbindung zu bringen,ist langsam laecherlich.Die Eu hat sich auf wuenschen der Mitgliedsstaaten aufgebaut und erweitert.Lasst doch diese Staaten in Ruhe.Wenn die Schweiz eine Osterweiterung zustimmt und dann bereut,ist das ein Schweizer Problem.
  • Heinz  Nütteler aus Olten
    26.08.2014
    Wieso macht Gina Wild und Rocco nicht mit?
  • Greg  Dusky , via Facebook 26.08.2014
    eigenartiger Staat: weniger wird verboten, verhüllen bis zur Unkenntlichkeit erlaubt. Wo sind wirhier eigentlich?
  • Urs  Schaad aus Zürich
    26.08.2014
    Der Film, Was der Schweizer in der Schweiz noch darf, wird ebenfalls 2015 gezeigt, als überdehnte 3 Minuten-Langfassung an den internationalen Kurzfilmtagen in Winterthur.