Kanton St. Gallen greift durch Nächstes Neonazi-Konzert der Pnos verboten

ST. GALLEN - Die rechtsradikale Partei Pnos plant für nächsten Samstag ein Rockkonzert. Der Veranstaltungsort ist nicht bekannt. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Durchführung der Veranstaltung verboten.

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Die rechtsextreme PNOS-Partei will kommenden Samstag ein weiteres Rechtsrockkonzert durchführen. Unklar ist, wo das stattfinden soll. Davon hat nun auch die St. Galler Kantonspolizei Wind erhalten – und sie greift durch.

Kanton St. Gallen verbietet nächstes Neonazi-Konzert der Pnos play
Mit diesem Flyer werben die Rechtsextremisten für das Konzert.

 Zwar sei im Kanton St.Gallen kein entsprechendes Gesuch um Bewilligung dieser Veranstaltung eingegangen. Erfahrungsgemäss werden bei Anlässen rechts- oder linksextremer Kreise Demonstranten der jeweiligen Gegenseite mobilisiert, weshalb mit folgenreichen Auseinandersetzungen gerechnet werden muss. Dies schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Um die Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, verbietet die Kantonspolizei St. Gallen die Durchführung der Veranstaltung im Kanton St. Gallen. Dem Parteipräsidenten der PNOS wurde eine entsprechende Verfügung zugestellt.

Der Veranstaltungsort ist bislang nicht bekannt gegeben worden. Sollten Räumlichkeiten für das geplante Konzert im Kanton St.Gallen zur Verfügung gestellt werden, bitten wir Personen, die Hinweise dazu machen können, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen, 058 229 49 49, zu melden. (pma)

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 17.01.2017
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6 Kommentare
  • simon  stocker 10.01.2017
    Und die Reithalle in Bern. Wird die auch Verboten?? Dort wird jedes Wochenende zu Gewalt gegen Polizei und zu politisch andersdenkende ausgerufen und auch ausgelebt.
  • Marco  Klodel aus Stadt am Rhyy
    10.01.2017
    Also ich bin der Meinung dass es mehr als gerechtfertigt ist, Veranstaltungen und Zusammenkünfte von "Menschen" zu verbieten, die Massenmörder verehren und Genozid in ihrer Musik glorifizieren. Aber hey, immer schön mit ein paar Chaoten vergleichen die Schaufenster einwerfen. Man kann ja Menschenleben und die Würde mit Sachschaden aufwiegen, nicht wahr?
  • R  S aus St.Gallen
    10.01.2017
    Ich glaube nicht, dass St.Gallen mit dem Verbot durchkommt. Es muss ein guter Grund für ein Verbot vorliegen.
  • Marco  Goby 10.01.2017
    Wenn dieses Konzert verboten wird, dann muss man konsequenterweise künftig auch die Veranstaltungen in der Reithalle, die regelmässig ausarten, verbieten. Ansonsten misst man mit zweierlei Massstäben!!!
  • Ruth  Ruchti 10.01.2017
    Bedeutet das nun dass alle 1. Mai Kundgebungen verboten werden? Auch da muss doch erfahrungsgemaess mit folgenreichen Auseinandersetzungen gerechnet werden.