
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Kiosk-Frau Claudia B. weiss Bescheid (Blick am Abend)
Kaum zu glauben: Da gewinnt jemand im Lotto 35,8 Millionen Franken – und holt sie nicht ab. Wer tut so was? Er sei aus der Ostschweiz, sagte Swisslos vor einer Woche. Wir wollten es genauer wissen, reisten in den Osten – und wurden fündig.
Einem Tipp zufolge soll der Glückspilz in einer Siedlung an der Moosstrasse in St. Gallen wohnen. Er sei etwa 40 Jahre alt und stamme aus Bosnien. Wir fragten am Kiosk in der Gegend nach. «Ja, man erzählt sich, er wohne in der Siedlung», sagt uns die Kiosk-Frau Claudia B.
Wir danken und gehen zur besagten Moosstrasse – der Verdacht erhärtet sich: «Ja, es wohnt ein Lotto-Millionär hier», sagt uns ein grinsender Mann. «Aber ich kann nicht sagen, ob er der Gewinner der 35,8 Millionen ist.» Also weiter.
Frau M. leert gerade ihren Briefkasten. «Ja, es hat jemand seine Wohnung gekündigt. Und nein, ich darf ihnen nicht sagen, ob es ein Millionär ist.»
Antonio Romano, der Leiter des St. Galler Steueramtes, hat bereits ausgerechnet, wie viel St. Gallen vom Gewinn hätte. «Wow, 4,5 Millionen müsste er abgeben», sagt der begeisterte Steuerbeamte am Telefon. «Das wäre ein Segen für unsere Stadt!».
Falls der Gewinner sein Geld wirklich abholt. 2007 ging einem Gewinner rund 700 000 Franken durch die Lappen – er hatte beim Extra-Joker abgeräumt.