Iraker zieht Urteil weiter Schaffhauser IS-Mitglied kommt vors Bundesgericht

Ein IS-Mitglied aus Schaffhausen akzeptiert das Urteil nicht. Er zieht seine Freiheitsstrafe an die nächsthöhere Instanz. Der Fall kommt nun vors Bundesgericht.

Offenbar mit Ableger in der Schweiz: Terrormiliz IS play
Offenbar mit Ableger in der Schweiz: Terrormiliz IS. KEYSTONE

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Einer der Iraker, der im März vom Bundesstrafgericht als IS-Mitglied verurteilt worden ist, zieht das Urteil ans Bundesgericht weiter. Er sitzt derzeit eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und acht Monaten ab.

Sein Anwalt Andreas Damke bestätigte der Nachrichtenagentur sda am Samstag einen Bericht von «Tages-Anzeiger» und «Bund".

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hatte im März drei der vier angeklagten Iraker zu Freiheitsstrafen verurteilt. Der Mann, der das Urteil nun weiterzieht, sowie der Hauptangeklagte, erhielten eine Strafe von vier Jahren und acht Monaten.

Der Iraker, der sich illegal in der Schweiz aufgehalten hatte, war laut Bundesstrafgericht am Aufbau einer IS-Zelle in der Schweiz beteiligt. Zudem habe er mit einem Facebook-Konto die Propagandamaschine der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt.

Ein dritter Angeklagter erhielt eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten, der vierte Iraker wurde freigesprochen. (SDA)

Publiziert am 17.09.2016 | Aktualisiert am 17.09.2016
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6 Kommentare
  • Frank  Weis aus Uster
    18.09.2016
    So etwas ist nur in der Schweiz möglich. Das ist jetzt so geschrieben, dass es auch publizierbar ist. Das Bild ist doch klar in der Schweiz aufgenommen und zeigt ein paar Freunde, die spielerisch eine zeitgenössische Szene nachstellen. Das Bundesgericht glaubt das bestimmt und die Eingliederung in die Gesellschaft wird höher gewichtet als die Sicherheit von einzelnen. Spätestens wenn alle kriminell sind, muss man den Rest in die neue Gesellschaftsordnung eingliedern.
  • Klaus  Wimmer aus Biel
    18.09.2016
    IS "Kämpfer" sollen so bestraft werden, wie es nach IS Richtlinien mit Ungläubigen getan wird. Sie haben weder Gnade noch Erbarmen verdient, eigentlich noch nicht einmal einen fairen Prozess.
  • hanspeter  kobelt 18.09.2016
    Wird fuer das Weiterziehen vielleicht das Geld unserer Sozialindustrie verwendet? Oder hat der Typ soviel auf der hohen Kante? Moerder,Kriminelle,Betrueger, Vergewaltiger usw. geniessen einen wunderbaren Schutz in der Schweiz, aber meist nur, wenn es sich um Auslaender handelt.Denen wirft man unser Rechtssystem foermlich nach und hetzt sie auf, was sie mit unseren Steuergeldern naechstens machen sollen. Die Opfer gehen leer aus! Frage: Was stimmt hier nicht?
  • Karen  Mind 18.09.2016
    und wie das Bundesgericht entscheidet, können wir ja erahnen.... Strassbourg gibt es sonst auch noch.
  • Hansruedi  Lauper aus Evionnaz
    17.09.2016
    Illegal hier in der CH und trotzdem Geld für Anwälte, Gerichtskosten und Gang vor Bundesgericht, bezahlen die das selber, was ich nicht glaube, sondern es sind meine sauer verdiente Steuerfranken