Bauer (†71) tot getrampelt Hier wird der Killer-Muni abtransportiert

OBERUZWIL - Ein Bauer (71) wird auf seinem Hof Bilchwil SG von seinem eigenen Muni umgerannt. Die Attacke ist so heftig, dass der Mann tödlich verletzt wird.

  • Publiziert: 16.08.2012, Aktualisiert: 17.08.2012
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Der Landwirt will gegen 18 Uhr seine Kühe und zwei Stiere von der Weide in den Stall führen. Der ältere der Munis, ein dreieinhalb Jahre altes Tier, trottet hinter den Stall. Dort passierts: Der 900 Kilo schwere Stier geht auf den Bauern los, attackiert ihn heftig. Bis der 71-Jährige am Boden liegt.

Ein Nachbar findet den Mann hinter dem Stall. Trotz Reanimation und dem Einsatz eines Rettungsteams kann der Bauer nicht mehr gerettet werden. Er verstirbt noch vor Ort. Der angeforderte Rega-Heli muss ohne Patient wieder wegfliegen.

Der Stier wird von einem Jäger erschossen.

Man habe dem Bauer schon mehrmals nahegelegt, den Stier endlich wegzugeben, sagen Nachbarn. Doch er konnte sich nicht entschliessen, sich von seinem Tier zu trennen. (bih)

Beliebteste Kommentare

  • Patricia  Meier
    Solche Unfälle gab es schon immer und wird es auch immer geben. Das passiert, wenn der Mensch den Respekt vor den Tieren verliert. Wir können diese Tiere unterdrücken, indem wir sie züchten, einsperren und töten. Man sollte dabei aber nie vergessen, dass sie einem bei einer direkten Begegnung körperlich absolut überlegen sind. Wahrscheinlich hat der Muni den Bauern nicht mal richtig angegriffen, sondern es ist einfach blöd gelaufen.Mein Beileid an die Familie des Bauerns. Mir tut auch der Stier leid, der sterben musste.
  • Roman  Brühlmann , Thurgau
    Personen die von Landwirtschaft nichts verstehen, sollten hier nichts schreiben. Auch wenn sie meinen sie verstehen was!

Alle Kommentare (27)

  • Claude  Brennwald
    Der Stier tut mir leid, wurde einfach erschossen...........
  • peter  bichsel , Stans
    Der tierliebe Bauer wurde von seinem eigenen Tier getötet. Das ist tragisch. Das nun auch der Weg frei war für Jäger und co um ihren Tötungstrieb freien Lauf zu lassen ist ebenfalls tragisch. Es scheint, dass der einzige Tierfreund tot ist.
  • Andrea  Dürrenmatt , via Facebook
    Nicht artgerecht gehalten? Es gibt Stiere die zweimal in ihrem Leben frische Luft haben und das ist dann, wenn sie vom Stall in den Tiertransporter laufen und vom Tiertransporter in die Metzgerei. Stiere sind nun mal von Natur aus unberechenbar und dass hier manche Leute von Tierquälerei sprechen sind genau die, die keine Ahnung haben von Tieren und wie man ein Tier richtig hält!!! Und wenn man den Stier nicht getötet hätte wäre er immer und immer wieder Menschen angegriffen... wenn ein Stier einmal jemanden angreift macht er es immer und immer wieder!!!
  • Rolli  Rüedi , Bern
    Jeder Jäger und jeder Metzger ist auch ein Killer
    • Hanspeter  Niederer
      Danke für diesen Kommentar. Fleischesser sind die Auftraggeber dieser Killer. Wie lange geht es noch, bis die Menschen diesen schwer verdaulichen Sachverhalt zu akzeptieren beginnen und daraus die Konsequenzen ziehen?
      • 17.08.2012
      • als Kommentar auf Rolli  Rüedi , Bern
      • 21
      • 47
  • Michael  Boh , Flawil
    Alle die hier nun solche Beiträge wegen armer Stier und der Bauer ist schuld oder hat ihn nicht richtig tiergerecht gehalten sollen bitte ihren Kommentar für such brhalten! Ich kenne den Bauer persönlich und seine Frau und Kinder, was ich mit Bestimmtheit weiss ist das es den Tieren gut ging und er sehr gut für die Tiere schaute! Schämt euch für solche Beiträge in denen es nur um den Stier geht statt um das verlorene MENSCHEN Leben!!
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