Henne Nerina (5) ist zahm wie ein Hund: Das schlauste Huhn der Schweiz

Leise fiept es vom Sofa her. Es ist kein Meerschweinchen, es ist kein Häschen, und auch keine Wellensittich. Das süsse Geräusch kommt vom Huhn Nerina (5), dem zahmen Huhn von Siegfried (78) und Isa Monn (77).

Ehepaar Monn ist auf das Huhn gekommen
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Isa Monn (77) ruft: «Nerina komm, du hast Besuch!» Und das Huhn gehorcht aufs Wort. Aus dem Wohnzimmer ertönt ein leises Fiepen, dann kommt das schwarze Zwerghuhn um die Ecke gewackelt und blickt neugierig in den Korridor.

Schon als Küken landete die Henne beim Rentner-Ehepaar Isa und Siegfried Monn (78) in Goldach SG. Mittlerweile ist sie fünfjährig und so zahm, wie sonst eigentlich nur Katzen oder Hunde. Das Wichtigste: Nerina hat überhaupt keine Scheu vor den Menschen. «Ich kann alles mit ihr machen», sagt Hühner-Mama Isa Monn und nimmt Nerina mit beiden Händen vorsichtig hoch.

Behutsam legt sie das Tier auf einem Kissen auf den Rücken. Nerina verharrt in dieser Stellung, lässt sich am Bauch streicheln, schliesst genüsslich die Augen und gurrt leise vor sich hin.

«Sie gehört zur Familie», sagt Siegfried Monn stolz. «Sie begleitet uns jeden Tag. Auch wenn wir unterwegs sind, zum Einkaufen oder so. Dann wartet sie friedlich im Auto.»

Im Haus darf das unkonventionelle Haustier fast alles. «Morgens öffne ich den Käfig und lege mich nochmals hin. Dann folgt sie mir und setzt sich zuerst auf das Bettgestell. Später legt sie sich zu uns und schläft auch noch eine Weile mit. Aber nur, wenn ihr Badetuch da liegt», sagt der Rentner. Die Decke macht Sinn: Nerina ist wie alle Vögel nicht stubenrein. Herrchen Siegfried Monn kennt auch die grösste Angst seines Huhns: Raubvögel. Er sagt: «Wenn ein roter Milan am Himmel erscheint, versteckt sie sich unter der Treppe.»

Das Ehepaar lässt Henne Nerina daher nur ungern aus den Augen: «Wir lassen sie draussen nie alleine. Wir hätten viel zu viel Angst um unser liebes Schätzeli.»

Publiziert am 21.01.2016 | Aktualisiert am 16.04.2016
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5 Kommentare
  • Theres  Küenzi aus Seeberg
    22.01.2016
    ich habe 4 von der rasse orpingten und alle sin handzahm. sie leben jedoch in einem stall mit viel auslauf. ich bin der meinung, dass wenn man einem tier gegenüber den nötigen respeckt erweist es dir das mit zuneigung dankt
  • Hans  Leuchli aus Vellerat
    22.01.2016
    Ich habe immer gemeint die schlausten Hühner seien in der Stadt Bern in einem grossen Haus mit schönem Vorplatz zu finden. Einige nur von Zeit zu Zeit, zwei davon aber immer während der ganzen Woche.
  • Heinrich  Zimmer aus Zürich
    22.01.2016
    Um Gottes willen, dass ich das noch erleben muss, die Hüner werden intelligent. Aber ich hab den Verdacht, das könnte stimmen, haben immer die gleiche Mode ..... die waren schon immer sehr intelligent.
  • Erich  Winter , via Facebook 22.01.2016
    Das liegt daran , dass Tiere schneller begreifen als einige Menschen.
  • Markus  Immer aus Anse aux Pins
    22.01.2016
    ... und am Ende gibts Poulet!