Frauenfeld statt St. Gallen Nachtzug fährt komplett falsche Strecke

Der Thurbo war um Mitternacht in Winterthur mit St. Gallen angeschrieben, auch die Durchsage bestätigte die Destination. Die Passagiere wurden allerdings an einem ganz anderen Ort in die Nacht entlassen.

Pendler am Bahnhof Winterthur (Archivbild). play
Pendler am Bahnhof Winterthur (Archivbild). Keystone

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Vor ein Uhr heute Nacht standen zwischen fünfzig und hundert Passagiere ratlos und genervt am Bahnhof Frauenfeld. Eigentlich wollten sie ins 40 km entfernte St. Gallen.

Der Thurbo-Zug war auch dementsprechend beschildert, wie fm1today.ch berichtet. Und auch die Lautsprecherdurchsage versprach die Fahrt nach St. Gallen.

Der Zug fuhr in eine andere Richtung ab: Nach Frauenfeld stand Konstanz als nächste Destination auf dem Programm.

Zum Trost gabs einen Gutschein

Den Grund für den Schlamassel kennt die Thurbo AG noch nicht. «Wir gehen davon aus, dass der Wagon tatsächlich falsch beschildert war und die Zugsdurchsage falsch war», sagt Werner Fritschi, Mediensprecher von Thurbo am Sonntagmorgen zu FM1Today. «Es tut uns leid.»

Die St. Galler waren gezwungen, über Romanshorn nach Hause zu fahren. So kamen sie eine Stunde später zu Hause an. Als Trostpflaster verteilten die Kontrolleurinnen im Anschlusszug einen 5-Franken-Gutschein. Den Nachtzuschlag mussten sie allerdings trotzdem einkassieren (bih).

Publiziert am 27.11.2016 | Aktualisiert am 27.11.2016
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7 Kommentare
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    27.11.2016
    Na ja halb so schlimm, waren doch die meisten Passagiere Nachtvögel welche mit einem Stündchen Verspätung eigentlich kein problem haben sollten! Wirklich tragisch war es noch vor 20 Jahren, als es danach kein Zug mehr gab um nach Hause zu kommen! Und der Sonntagsfahrplan..., tja, so ab 8:00 wieder der erste Zug! Das waren noch Zeiten ;-))
  • Hubertus  Frankenstein aus Wohlen
    27.11.2016
    Ich denke, man muss den Lokführern von nun an ein Navi mitgeben, damit sie den weg finden....
  • Burri  Jonathan 27.11.2016
    Also den Nachtzuschlag hätte ich nicht bezahlt und hätte mich durch alle Instanzen gewehrt. Es geht bei solchen Dingen ums Prinzip .... Ich verstehe Verspätungen, ich verstehe, dass man keinen Schadenersatz bekommt für verständliche Fehler, aber Abkassieren für einen eigenen Fehler ... ich bin sicher spätestens vor Bundesgericht hätte die SBB eins auf die Finger gekriegt. Es wehren sich viel zu wenige Leute gegen offensichtliche Unkorrektheiten.
    • Toby  Heizmann aus Winterthur
      27.11.2016
      Nur würde die SBB nie vor Bundesgericht auftauchen, denn hier ist die Thurbo AG die Schuldige..... zuerst richtig lesen, gell!
    • Urs  Leibundgut 27.11.2016
      Es ist aber nicht die SBB sondern die Turbo AG und aus Prinzip müssen Sie halt zu erst bezahlen bevor Sie zurück vordern können.
      Da hat wohl der Lockführer den falschen Ziehlort eingegeben.
    • Luca  Conti 27.11.2016
      Thurbo gehört zu 90 Prozent den SBB und zu 10 Prozent dem Kanton Thurgau.
      Trotzdem, als ehemaliger Eisenbahner staune ich hier ab solcher Inkonpetenz. Hier haben mehrere Stellen gepfuscht.
      Ich hätte da den Nachtzuschlag natürlich erlassen.


    • Marco  Weber 28.11.2016
      Genau Herr Burri! Geben Sie der bösen SBB die Schuld! So ists recht! Keine Ahnung um was es geht aber schon ist der Schuldige gefunden! Genau so muss das sein in der Schweiz!