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Auf dem roten Platz: Frank Bumann besucht eine St. Galler Touristenattraktion. (zvg St.Gallen-Bodenseee Tourismus)
ST.GALLEN - SG - Ein Walliser wird neuer St.Galler Tourismusdirektor. Zürich verliess er im Streit.
Die Ostschweiz ist eine Perle», sagte Frank Bumann heute Morgen im breiten Walliser Dialekt. Er wurde vom Vorstand von Bodensee-St. Gallen Tourismus zum neuen Direktor gewählt. Der 51-jährige Walliser war bis 2010 Tourismusdirektor in Zürich.
Mit dem Slogan «Downtown Switzerland» sorgte er schweizweit für Aufsehen. Doch zwischen ihm und dem ehemaligen Zürcher Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber stimmte die Chemie nicht. Ledergerber kritisierte den Slogan öffentlich. Bei Bumanns Rücktritt hiess es, nach sieben Jahren sei es Zeit für neue Perspektiven. Er gründete eine eigene Management-Firma.
Ab Januar wird er die Ostschweiz vermarkten. Während er in Zürich über ein Budget von zwölf Millionen Franken verfügte, sind es in St. Gallen noch 3,5 Millionen. Bumann, der derzeit noch in Herrliberg ZH wohnt, wird hier 80 Prozent arbeiten. Die übrige Zeit ist er in der eigenen Firma tätig und widmet sich seiner Familie.
Bumann hat einen zweijährigen Sohn. «Mittelfristig werden wir bestimmt in die Region ziehen», sagt Bumann. Sein Bezug zur Ostschweiz? Er hat in St. Gallen studiert und seine Frau kommt aus dem Toggenburg. Bumann ersetzt Boris Tschirky, der zum Gemeindepräsidenten von Gaiserwald SG gewählt wurde.