Er wollte Streit schlichten Passant erleidet Schädelbruch

WEINFELDEN TG - Ein 29-Jähriger wollte einen Streit zwischen drei Männern schlichten. Am Schluss landete er schwer verletzt im Spital.

Passant will in Weinfelden Streit schlichten: Erleidet in Schädelbruch play
Hier passierte es: Wilerstrasse vor der Bahnhofunterführung in Weinfelden. Google Streetview

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Er wollte etwas Gutes tun und bezahlte teuer dafür. Ein 29-jähriger Mann lief am 11. November kurz vor 23.30 Uhr bei der Bahnhofunterführung in Weinfelden TG zu drei Männern, die sich prügelten. Er wollte den Streit schlichten und die Männer voneinander trennen. Da schlug ihm einer der Männer auf den Kopf.

Wie schwerwiegend der Schlag wirklich war, stellte sich erst am nächsten Tag heraus. «Der Mann verspürte Kopfschmerzen und ging zum Arzt. Dieser schickte ihn ins Spital», sagt Polizeisprecher Matthias Graf zu BLICK.

Im Spital kam die Horror-Diagnose: mehrfacher Schädelbruch und Hirnblutungen. Nach der Behandlung erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei.

Die Beteiligten und Personen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden (Tel. 071 221 45 00) zu melden. (sas)

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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6 Kommentare
  • Roman  Bachmair aus Naters
    26.11.2016
    Ja, es ist wirklich traurig, aber ich muss offen zugeben, dass ich mich persönlich nie in einen "fremden" Streit einmischen werde! Wenn etwas zwischen mir Bekannten stattfindet, ist das eine andere Sache, denn da bekommt man gewiss nichts auf die Rübe oder läuft mit einem Messer als Souvenir im Rücken davon.

    Man kann mich von mir aus als Feigling bezeichnen, aber was nützt mir der Mut, wenn ich dafür dann im schlimmsten Falle als Krüppel ende? Das muss man sich einfach stets vor Augen halten!
  • Rolf  Wittwer 25.11.2016
    Inzwischen haben solche täglichen "Vorfälle" ein Ausmass angenommen, welches jeder Beschreibung spottet. Das sind bereits Auswüchse einer sich im Aufbau befindlichen Gegen(nicht Parallel-)-Gesellschaft, deren Lebensweise sich mit der unsrigen niemals decken kann und wird. Es müssen nun unbedingt Gesetze her, die auch von diesen sich stets als Opfer darstellenden Gruppen klipp und klar verstanden werden. Die Wattebäuschenwerfer-Politik muss endlich ein Ende haben. Parteien sind gefordert!
  • André  Martin aus Basel
    25.11.2016
    Letzte Woche wurde auch in Basel ein Streitschlichter verprügelt.
    Dass ihm für seine "Zivilcourage" in weltfremden Kommentaren, gerade auch von Damen, höchste Anerkennung gezollt wurde und jene, die "wegsahen", als Feiglinge taxiert wurden, versteht sich von selber.
    Zumind. in Basel gibt es teils sackbrutale Fights, meist zwischen den immergleichen Gruppierungen. Wer selber schon mal Zeuge davon wurde, weiss, dass man sich sehr gut überlegen sollte, ob man zum mutigen "Helden" werden möchte...
    • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
      26.11.2016
      In Bern nennt man das Kulturzentrum Reitschule. Der Ort für diese "fights" wird von der Stadt subventioniert.
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    25.11.2016
    Die Sorte Typen kennen nur eine Sprache: Sie kennen das Verschlussgeräusch, wenn eine 9mm Automatik durchgeladen wird. Darum, wenn man in der Situation auf der sicheren Seit sein will. Mit dem Rücken zur Wand, die Pistole durchladen, in beide Hände nehmen und dann mit lauter, deutlicher Stimme klare Ansagen machen und nötigenfalls auch eine Warnschuss abgeben. Jeder gut beleumundete, mündige Schweizerbürger sollte die Schusswaffe seiner Wahl jederzeit, überall auf dem Körper tragen dürfen.
  • Max  Stirni 25.11.2016
    Herrlich, diese Story. Besser kann man wohl kaum illustrieren was in diesem Land schief läuft. Dem Friedensstifter wünsche ich gute Besserung und ein schönes Weekend.