Er spielte Kriegerlis in Wil SG Polizei-Einsatz wegen Bub (12)

WIL - SG - Über ein Dutzend Polizisten stürmten gestern in einen Wald bei Wil. Dort fanden sie einen 12-jährigen Bub, der im Tarnanzug im Wald spielte. Mit einer Spielzeugpistole.

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Mehrere besorgte Bürger schlugen gestern Nachmittag Alarm: Eine bewaffnete und vermummte Person sei im Wilerwald. Sofort rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei aus.

Die Beamten konnten dort eine mit Tarnanzug und Gesichtsstrumpf bekleidete Person anhalten. Sie hatte eine Pistole dabei.

Dann stellte sich aber heraus, dass es sich bei der Waffe um eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole handelt. Und im Tarnanzug steckte ein zwölfjähriger Knabe, der im Wald am Spielen war.

Der Knabe sei mit dem Schrecken davon gekommen und von seinen Eltern bei der Polizei abgeholt worden, heisst es in der Mitteilung. Die Spielzeugpistole habe er freiwillig auf dem Polizeiposten gelassen. (SDA)

Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
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3 Kommentare
  • Thomas  Hager aus Luzern
    24.11.2016
    In 6 Jahren darf er dann in der RS ganz offiziell und erwünscht mit scharfen Waffen im Wald Kriegerlis spielen. Der Bub ist einfach frühreif, der Tarnanzug war wohl ein Geschenk von den Eltern oder vom Götti. Macht ja auch Sinn Kindern so etwas zu kaufen.
  • Denis  Bloch aus Heiligenschwendi
    24.11.2016
    Die Zustände in der Schweiz sind einfach schlimm. Ein Junge kann nicht mal mehr im wald mit einer Spielzeugpistole spielen ohne das Menschen die Polizei rufen. Hei, Waffen gehören zur Schweiz und unserer Kultur!
    • Marco  Weber 24.11.2016
      Mit dem Spielen gebe ich Ihnen absolut recht von mir aus mit Spielzeugwaffen und Tarnanzug! Das Argument Waffen gehören zu unserer Kultur, könnte aber genau so gut aus den USA stammen und wird auch immer gepredigt nach Amokläufen!