Tierquälerei in Gams Dieser Hund überlebte 120 Schrotkugeln

  • Publiziert: 17.08.2012

GAMS - SG - Ein Unbekannter hat einen Hund (3) mit Schrot beschossen. Das Tier hat die Attacke nur knapp überlebt.

Eine Touristin wandert gestern Abend auf einer Waldstrasse in Gams mit ihrem Hund. Der Vierbeiner läuft circa zwanzig Meter vor ihr ohne Leine. Plötzlich hört die Frau einen Schuss. Sofort schaut sie nach ihrem Hund. Dieser liegt verletzt in einem Bachbett. Sie bringt den Hund zum Tierarzt.

Die Untersuchung ergibt, dass der Hund an den Beinen von 120 Schrotkügelchen getroffen wurde. «Das Tier wurde operiert und überlebte den Vorfall nur knapp», sagt Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen.

Der Hund ist mittlerweile wieder daheim. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Die Polizei geht davon aus, dass der Schütze bewusst auf den Hund gezielt hat. Vom Täter fehlt jede Spur. Die Polizei sucht Zeugen. (woz)

Beliebteste Kommentare

  • André  Roggli , via Facebook
    menschen die so etwas tun, gehören ins gefängnis
  • Patricia  Meier
    So etwas tut mir im Herz weh und macht mich unheimlich wütend. Was ist das nur für ein kranker Feigling, der aus sicherer Entfernung auf ein Lebewesen schiesst? Mit manchen Menschen geht etwas gewaltig schief.... hoffentlich geht es dem Hund bald wieder gut. Leider verursachen solche Wunden oftmals ein Leben lang Schmerzen.

Alle Kommentare (10)

  • Rudolf  Kuhn
    Leider weiss man im Moment noch nicht, wie weit der Hund von der Halterin wirklich entfernt war. Im Wald und im Bereiche von Wäldern müssen Hunde sowieso stets angebunden sein. Die Statistiken des Amtes für Jagd und Fischerei zeigen deutlich auf, wieviele Wildtiere jährlich von streunenden Hunden gerissen werden.
  • cris  kay , zùrich
    Waldstrasse, ohne leine, jagdhund....leider gibt es viele verantwortungslose hundehalter. Leider immer mehr. Armer hund. Er kann nichts dafür...
    • Tamara  Schmid , Niederurnen , via Facebook
      Auch dann hat hat nicht mal ein Jäger das Recht auf einen Hund zu schiessen, er muss den Besitzer zuerst verwarnen und dann bei einem weiteren Zwischenfall darf auf den Hund geschossen werden. Und dann auch nur von einem Zuständigen... Also nicht von irgendeinem der eine Waffe hat. Es hätte auch die Hundegesitzerin treffen können...
      • 17.08.2012
      • als Kommentar auf cris  kay , zùrich
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  • Gabriela  Sollberger-Bloch , via Facebook
    Unglaublich!Solche Menschen sind krank!Meistens ist ja gar nicht der Hund das Problem sondern der Hundehalter!Bin selber Hundehalterin...wenn alle so wären wie ich...die Robidogs benutzen....Rücksicht nehmen auf Reiter,Velofahrer,Jogger und alles was sonst so vorbeihuscht....dann wäre viel mehr Ruhe und Ordnung.Es wäre schon toll,wenn diejenigen Hundehalter die ihren Hund nicht abrufen können an der Leine führen würden,dann wären mir und meinem Hund der neben mir angeleint war! nicht scho 4 Angreiffbissattaken erspart geblieben!!
  • Marion   Jost , Schönenwerd
    kann mich den Vorrednern nur anschliessen, ein Mensch der sowas tut hat die Bezeichnung Mensch nicht verdient und sollte mit mind. 3 Monaten Gefängnis bestraft werden, nur sowas schreckt ab... Dem süssen Kerlchen gute Besserung!
  • Emmanuel  Mindanao
    was für ein Bastard! Ich bete zu Gott dass der sich die nächste Ladung ausversehen in sein Allerheilligstes rein feuert.
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