Deutscher an der Grenze gestoppt Sein Auto war vollgestopft mit Waffen

DIESSENHOFEN - TG - Bei einer mobilen Kontrolle im Grenzraum des Kantons Thurgau haben Beamte des Grenzwachtkorps am Samstag in einem Fahrzeug neun Waffen und weitere gefährliche Gegenstände festgestellt.

Das sind die sichergestellten Gegenstände, welche die Beamten im Auto gefunden haben. play

Das sind die sichergestellten Gegenstände, welche die Beamten im Auto gefunden haben.

Grenzwachtkorps GWK

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Am Samstagmittag kontrollierten Grenzwächter einen Personenwagen mit deutschen Nummernschildern, in welchem zwei Personen sassen. Dabei entdeckten sie eine Soft-Air-Pistole, acht Messer, 1,5 Kilogramm bodenknallendes Feuerwerk und einen starken Laserpointer – die gefährlichen Waffen und Gegenstände waren im ganzen Fahrzeug verteilt. Dies teilte die Grenzwachtregion II heute in einer Medienmitteilung mit.

Sämtliche Gegenstände konnten dem Beifahrer, einem 20-jährigen Deutschen, zugeordnet werden.

Aufgrund der Verwechselbarkeit mit einer Feuerwaffe gilt die sichergestellte Soft-Air-Pistole als Waffe. Die notwendige Einfuhrbewilligung konnte der Mann nicht vorweisen. Bei den Messern handelt es sich teils um in der Schweiz verbotene Waffen. Auch die Einfuhr des bodenknallenden Feuerwerks in die Schweiz ist verboten, denn es gilt als nicht handhabungssicher. Zudem wird der Laserpointer aufgrund seiner Stärke durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) als gefährlich eingestuft.

Der Mann wurde der Kantonspolizei Thurgau übergeben. Er wird sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen. (ct)

Publiziert am 12.01.2016 | Aktualisiert am 12.01.2016
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26 Kommentare
  • Franz  Von Berg aus Wil
    12.01.2016
    Möchte gar nicht wissen was alles in Autos in der Schweiz so mit fährt.Von 9MM bis Sturmgewehr hab ich schon alles gessehen.
  • Alex  von Steiger 12.01.2016
    Meine Frau hat 10 dieser 15 Gegenstände in der Küchenschublade.
  • rolf  sulzer 12.01.2016
    es ist anzunehmen, das er sich zwar "verantworten" muss, aber da ihm vermutlich nicht nachgewiesen werden kann, dass er mit diesen Geräten bereits "gearbeitet" und gesetzeswidriges angestellt hat, wird man ihn wieder aus der "Verantwortung" entlassen und mit etwas Kleingeld büssen.
  • Peter  Weber aus Zürich
    12.01.2016
    Nicht sehr viel Verbotenes Besitztum dabei! Verboten ist eher die bewilligungslose Einfuhr. Eigentlich ein Witz angesichts von IS und Mörderbanden.
  • Anna  Rusch 12.01.2016
    Die mobile Grenzwach hat diese Leute aufgespürt und was war beim Zoll? Warum sind immer noch Zollstellen oft nicht besetzt? Stellt mehr Leute ein und spart an unfähigen Politikern! Aber Danke wenigstens an die Grenzwacht, Polizisten und Zöllnern, die jeden Tag unterbesetzt Dienst tun und sich hinterfragen bei der Auslegung der Strafen!
    • rolf  sulzer 12.01.2016
      nicht ganz korrekte Kritik. Zollstellen zu besetzen ist heute nicht mehr so wichtig. Die mobilen Zoll- und Kontrollstelle die erst nach dem den Zollstellen stattfinden, sind sehr effizient, weil jede Menge Leute sich immer noch die Hände reiben, und glauben, wenn sie geschmuggelt haben sie hätten es geschafft, nach einem Kilometer angehalten werden. Auch sind an allen sog. nicht besetzten Zollstellen Kameras installiert, die alle Passierenden videomässig "festhalten".