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Sechs Jahre lang führt der Hammer-Mörder von der Engelgasse in St. Gallen die Polizei an der Nase herum. Alle Spuren verlaufen ins Leere. Doch jetzt ist der Fall wieder heiss. Laut «St. Galler Nachrichten» hat sich ein 65-jähriger Mann der Polizei gestellt und gestanden, den Millionär Werner K.* (79) ermordet zu haben.
Bestätigung kommt von Seiten der Kapo St. Gallen. «In den letzten Tagen hat sich etwas in dem Fall getan», so Polizeisprecher Hans Peter Eugster zu BLICK.
Was ist geschehen? Am 20. April 2004 findet ein Nachbar den leblosen Körper von Werner K. Er liegt erschlagen in seiner Wohnung in der Engelgasse 20. Blut rinnt aus seinem Kopf.
250 Personen verhört – ohne Resultat
Die Polizei verhört Nachbarn, Freunde – 250 Personen. Im St. Galler Feldliquartier finden die Beamten sogar die Mordwaffe: einen Hammer (BLICK berichtete). Aber die Spur bleibt kalt. Bis zum März dieses Jahres.
Nach sechs Jahren stellt sich der Hammer-Mörder der Polizei. Der 65-Jährige soll aus der Region kommen und sein Opfer persönlich gekannt haben. Auch der Polizei soll er als Einbrecher bekannt gewesen sein.
Opfer führte ein Doppelleben
Ehemalige Nachbarn von Werner K. bestätigen die Vermutungen. «Werner hat ein Doppelleben geführt. Als geschätzter Geschäftsmann einerseits und als Schwuler, der auf jüngere Männer stand, andererseits», erzählt Nachbarin Adelheid Hess BLICK. «Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein Bekannter hinter dem Mord steckt.»
Adelheid Hess wirft der Polizei sogar Schlamperei vor: «Die Polizei hat mich nie befragt, obwohl ich Werner kannte und direkt gegenüber wohne.»
*Name der Redaktion bekannt