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Ein 45-jähriger Beamter hat zwischen 1999 und 2009 rund 1,1 Millionen Franken ergaunert. Der Staatsangestellte trieb sein Unwesen zehn Jahre lang. In dieser Zeit fälschte er Belege und liess sich Beträge in der Summe von 1,1 Millionen Franken auf eigens dafür eingerichtete Konti überweisen.
Teure Lebenspartnerin
Das Geld verwendete er laut der Untersuchungsrichterin Marita Ekberg für seinen kostspieligen Lebenswandel, wobei ein erheblicher Anteil des ertrogenen Geldes seiner ehemaligen Lebenspartnerin zufloss.
Der Mann handelte gemäss Marita Ekberg als Einzeltäter. Es gebe keine Hinweise, dass weitere Mitarbeiter im Amt ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hätten oder die Revisionen nicht korrekt abgelaufen wären. Der suspendierte Mann ist laut Ekberg geständig.
Er hatte sich Mitte November selber angezeigt. Er wurde sofort in Untersuchungshaft gesetzt, aus der er vor Weihnachten entlassen worden ist. Die Untersuchungen dauern an. Laut Marita Ekberg sind sie sehr aufwendig. Zu einer Anklage werde es frühestens in sechs Monaten kommen. Im Vordergrund stehe der Vorwurf des Betrugs. (SDA)