Autodiebstahl vorgetäuscht Junglenker (18) flüchtet nach Unfall

BUSSWIL TG - Nach einem Selbstunfall in Busswil entfernte sich ein 18-Jähriger am frühen Morgen von der Unfallstelle. Die Polizei konnte ihn schliesslich ausfindig machen.

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Der Junglenker legte sein Auto aufs Dach – und ging dann nach Hause, ohne die Polizei zu informieren. Kapo TG

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Heute Morgen um zirka 4.40 Uhr wurde der Kantonspolizei Thurgau gemeldet, dass in Busswil TG bei der Verzweigung Hubstrasse/Hauptstrasse ein Auto auf dem Dach liege.

Als eine Patrouille an der Unfallstelle eintraf, stiess sie dort zwar auf den verunglückten Wagen, vom Lenker fehlte jedoch jede Spur. Eine Suche blieb zunächst ergebnislos.

Den Polizisten gelang es schliesslich, den Halter zu Hause ausfindig zu machen. Dabei tischte der Junglenker den Beamten zunächst eine dreiste Lüge auf: Er gab an, dass er den Schlüssel am Vorabend verloren habe und Unbekannte das Auto entwendet hätten.

Einige Stunden später besann sich der 18-Jährige wohl aber eines Besseren. Er meldete sich bei der Polizei und räumte ein, dass er sehr wohl selbst mit dem Auto gefahren und verunfallt sei. Anschliessend sei er nach Hause gegangen, ohne die Polizei zu alarmieren.

Laut eine Mitteilung ser Kantonspolizei Thurgau muss sich der junge Mann jetzt vor der Staatsanwaltschaft und dem Strassenverkehrsamt Thurgau verantworten. (bau)

Publiziert am 02.10.2016 | Aktualisiert am 13.10.2016
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Ford-Video für Junglenker: Die Gefahren im Strassenverkehr

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1 Kommentare
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    02.10.2016
    Das Billet ist wohl wieder weg. Hätte der Bubi nur ein wenig Mumm, so wäre er bei seiner Lüge geblieben und könnte jetzt schauen, ob er das schafft. Passiert ist schliesslich nichts, ausser dem geschrotteten Auto. Das grössere Risiko wäre ein Versicherungsbetrug, für den Fall dass das Auto gegen den Diebstahl versichert war. Den Teil hätte ich nicht riskiert.