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Beim Fussball-Meisterschaftsspiel zwischen dem FC St. Gallen und dem Grasshopper-Club Zürich kam es gestern Abend zu massiven Ausschreitungen (Blick.ch berichtete). Aufgebrachte Fans warfen mit allem, «was nicht niet- und nagelfest war, auf die Polizisten.
Gegen acht GC-Anhänger wurden sofort die ersten Schnellverfahren eröffnet. Ein Untersuchungsrichter ordnete die Festnahme der Fans an. Heute Mittag sassen die acht Männer noch immer in Haft, wie Benjamin Lütolf, Sprecher der St. Galler Stadtpolizei.
Haft dauert an
Die Inhaftierung von Hooligans nach einem Spiel sei ein Novum, so Lütolf. Früher hätte die Polizei die Personalien der Randalierer aufgenommen und sie dann wieder laufen gelassen. Nun würden die Tatbestände sofort abgeklärt; im Vordergrund stehen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch und Sachbeschädigungen.
Für die acht festgenommenen Zürcher Hooligans hat das beschleunigte Verfahren in einem ersten Schritt etwas ganz Neues zur Folge: Sie können am Tag nach dem Match, an dem sie randalierten, nicht in der Schule, am Arbeitsplatz oder am Familientisch erscheinen. Ob sie ein Strafbescheid oder ein Gerichtsurteil treffen wird, ist offen. (SDA/s5j)