SCHMERIKON - SG - Ein junger Lenker kommt am frühen Morgen von der Strasse ab. Das Auto stürzt 40 Meter tief in ein Bachbett. Der Mann bleibt unverletzt — und geht nach Hause schlafen.
Ein Strassenreiniger sieht etwas Weisses zwischen den Bäumen hervorleuchten. Es ist ein Auto, komplett zerstört. Der Mann informiert die Polizei.
Sie ermittelt den Lenker des verunfallten Wagens, einen 19-Jährigen. Der ist er Polizei bereits bestens bekannt. Schon mehrfach hatte er sich, ohne einen Führerausweis zu besitzen, hinters Steuer gesetzt. Deshalb ordnete die zuständige Staatsanwältin eine vorläufige Festnahme an.
Der junge Mann erklärt sich: Erst sei die Motorhaubenbefestigung gerissen, wobei die Motorhaube gegen die Windschutzscheibe gedrückt wurde. Weil die Bremse nicht richtig funktioniert habe, sei das Auto dann über den rechten Strassenrand geraten, schreibt die Kapo St. Gallen in einer Mitteilung.
Der Lenker hatte Glück. Obwohl sich der Wagen beim 30 bis 40 Meter tiefen Sturz ins Bachbett mehrfach überschlug, blieb er unverletzt — und ging nach Hause um zu schlafen.
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